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Radsport Pröpster regiert auf Frust mit Keirin-Gold

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Herausragend: Alessa-Catriona Pröpster. Foto: Vichra

Alessa-Catriona Pröpster ist bei den Junioren-Weltmeisterschaften der Bahnradfahrer in Frankfurt/Oder in der Erfolgsspur geblieben. Nachdem die für den RSC Ludwigshafen startende Jungingerin am Mittwoch im Teamsprint an der Seite von Christina Sperlich Silber und am Freitag im Sprint Gold gewonnen hatte, legte die 18-Jährige weiteres Edelmetall nach und sicherte sich am Samstag zunächst Silber im Zeitfahren und am Sonntag, zum Abschluss der Titelkämpfe, in ihrer Lieblingsdisziplin, dem Keirin, ihre zweite Goldmedaille.

Im 500-Meter-Zeitfahren blieb Pröpster am Samstag in 34,90 Sekunden zum ersten mal in ihrer Karriere unter der 35-Sekunden-Marke. Und dennoch reichte es für sie, nachdem sie in dieser Disziplin im vergangenen Saison bei den Welt-Titelkämpfen in Aigle/Schweiz die Bronzemedaille gewonnen hatte, nicht zu ihrem zweiten Einzel-Weltmeistertitel. Denn die Französin Marie-Divine Kouamé Taky war mit 34,86 Sekunden noch einen Tick schneller. Bei der Europameisterschaft im belgischen Gent hatte sich Pröpster mit Juli ebenfalls Silber gesichert – vor der neuen Weltmeisterin. Die amtierende Europameisterin Emma Finucane aus Großbritannien belegte auf dem Bahnoval in Frankfurt in 35,26 Sekunden den dritten Platz.

Am Sonntag musste Pröpster im japanischen Kampfsprint noch einmal alles aufbieten. Denn in der ersten Runde – nur die schnellste Fahrerin jedes Heats kam direkt in die Vorschlussrunde – verpasste die Jungingerin nach sechs Runden als Dritte hinter Scratch-Weltmeisterin Ella Sibley (Australien) und der US-Amerikanerin Sophia Shuhuay, die ebenfalls den direkten Einzug in die Halbfinals verpasste, die direkte Qualifikation und musste den Umweg über den Hoffnungslauf nehmen. "Danach war ich völlig fertig, ich bin auf dem Boden gesessen und habe zu meinem Vater gesagt, dass ich keine Lust mehr habe und nach Hause möchte. Aber mein Trainer hat mich wieder aufgebaut. Dann lief es wieder richtig super", sagt Alessa-Catriona Pröpster. Im Hoffnungslauf traf sie unter anderem auf Zeitfahrweltmeisterin Kouamé Taky, aber sie löste ihre Aufgabe erfolgreich, distanzierte ihre härteste Konkurrentin und fuhr als Erste über die Ziellinie. Damit stand Pröpster im ersten der beiden Halbfinalläufe, in dem je sechs Fahrerinnen um den Einzug ins Finale kämpften.

Und auch diesmal zeigte Pröpster all ihren Konkurrentinnen das Hinterrad. Sie setzte sich vor der Polin Nikola Seremak und Sibley durch und stellte anschließend im entscheidenden Rennen noch einmal ihre Klasse unter Beweis. Wieder hielt sie das Feld in Schach und gewann Gold vor Sibley und Seremak. Pröpsters Teamkollegin Katharina Albers (Dudenhofen) belegte den fünften Rang.

Mit zweimal Gold und zweimal Silber avancierte Alessa-Catriona Pröpster damit zur erfolgreichsten Bahn-Sprinterin bei diesen Titelkämpfen. Dabei verbesserte sie in der Oderlandhalle ihre Bilanz im Vergleich zu den Europameisterschaften sogar noch. Aus Belgien hatte sie zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze mit nach Hause gebracht. "Ich bin natürlich super zufrieden mit dieser Weltmeisterschaft, besonders damit, dass es im Keirin nach dem ersten Frust doch noch mit der Goldmedaille geklappt hat", so Alessa-Catriona Pröpster.

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