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Radsport Pröpster räumt ab

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Alessa-Catriona Pröpster Foto: Schwarzwälder Bote

Im Medaillenfieber präsentierte sich die Jungingerin Alessa-Catriona Pröpster bei der Bahnrad-Europameisterschaft der U23 und Junioren im belgischen Gent. Obwohl sie in der unmittelbaren Vorbereitung auf die kontinentalen Titelkämpfen aufgrund dreier gerissener Bänder im Sprunggelenk nicht die Trainingsumfänge leisten konnte, die sie gerne gehabt hätte, trumpfte die 18-Jährige an den ersten Tagen mit einmal Gold, einmal Silber und einmal Bronze auf.

Zum Auftakt der Titelkämpfe gewann die 18-jährige Jungingerin, die für den RSC Ludwigshafen startet, mit ihrer Partnerin Christina Sperlich (Sömmerda) die Bronzemaille im Teamsprint der Juniorinnen. Im kleinen Finale distanzierten die beiden in der Zeit von 35,133 Sekunden das französische Team (36,046) deutlich. "Eigentlich waren die Chancen der beiden auf eine Medaille in dieser Disziplin nicht all zu groß. Am Ende hätte die Zeit sogar für die Silbermedaille gereicht", so Klaus Pröpster, Vater der Junioren-Nationalfahrerin. Tatsächlich war das Duo aus Großbritannien bei seiner Finalniederlage gegen Polen (34,718) mit 35,166 Sekunden langsamer als Pröpster und Sperlich.

Noch am Mittwoch fuhr Alessa-Catriona Pröpster die schnellste Qualifikationszeit im Sprint. Für die 200-Meter-Distanz benötigte sie im Genter Bahnoval 11,515 Sekunden uns setzte sich anschließend im Achtelfinale gegen die Estin Kristal Sandra Soonik durch. Im Viertelfinale wartete die Britin Charlotte Robinson auf Pröpster, die zuvor mit heftigem Nasenbluten zu kämpfen hatte. Dennoch setzte sich die Jungingerin im ersten Lauf durch, im zweiten aber hatte Robinson die Nase vorn, und so musste der "Decider" über den Einzug ins Halbfinale entscheiden. Pröpster hatte die besseren Nerven und setzte sich in 11,928 Sekunden durch. Am Donnerstagmorgen stand das Halbfinale gegen die Französin Marie-Divine Kouame Taky auf dem Programm. Die Jungingerin war in beiden Läufen die Schnellere und qualifizierte sich damit für den Kampf um die Goldmedaille. Im Final traf sie auf Emma Finucane aus Großbritannien. Wieder entschied Pröpster den ersten Lauf für sich. Der zweite Durchgang musste ein zweites Mal gestartet werden, weil Pröpster im ersten Anlauf bei einem Stehversuch in der zweiten Kurve auf die Bahn knallte. Nach dem Neustart ließ sie sich von der Britin überrumpeln. Wieder ging es in den "Decider", wieder behielt Pröpster die Nerven und gewann in 11,481 Sekunden ihr erstes Gold bei einer Europameisterschaft.

Über 500 Meter drehte Finucane am Freitag den Spieß um. Sie legte 35,563 Sekunden vor. Eine Marke, die Pröpster als letzte Starterin hauchdünn verpasste, mit 35,658 Sekunden aber ihren Medaillensatz komplettierte und Silber gewann.

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