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Radsport Pröpster fährt zum zweiten EM-Titel

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Alessa-Catriona Pröpster freut sich über die Goldmedaille im Keirin. Links Silbermedaillengewinnerin Nikola Seremak, rechts Marie-Divine Kouamé Taky Foto: Pröpster Foto: Schwarzwälder Bote

Alessa-Catriona Pröpster hat bei der Bahnrad-Europameisterschaft der Junioren in Gent/Belgien noch einmal zugeschlagen. Die 18-jährige Jungingerin gewann am Samstag die Goldmedaille im Keirin, und kommt damit bei den Titelkämpfen auf die stolze Bilanz von zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze. "Insgesamt bin ich mit der EM super zufrieden. Aber ich bin doch froh, dass es vorbei ist, es waren Tage mit Höhen und Tiefen", sagt Alessa-Catriona Pröpster, die zur erfolgreichsten Juniorin der EM avancierte.

Nachdem Pröpster am Feitagabend nach ihrem zweiten Platz im 500-Meter-Zeitfahren noch etwas enttäuscht war, schlug sie am Samstag noch einmal zurück. "Das Zeitfahren ist eigentlich meine Stärke. Aber wegen meiner Bänderverletzung konnte ich kein entsprechendes Anfahrtstraining machen. Ich habe auf den ersten 100 Metern zu viel Zeit verloren, um ganz vorne zu landen. Deshalb wollte ich im Keirin unbedingt gewinnen", so Pröpster.

Und tatsächlich entschied sie das Finale im japanischen Kampfsprint für sich. An Position fünf ausgelost beobachtete sie und die hinter ihr liegende Polin Nikola Seremak das geschehen vor, hielt sich aus den Positionskämpfen heraus und zündete in der letzten Runde den Turbo. Sie zog am vor ihr fahrenden Quartett vorbei und überquerte mit Seremak im Schlepptau als Erste die Ziellinie. Platz drei ging an die Französin Marie-Divine Kouamé Taky. Schon in Runde eins und im Halbfinale dominierte Pröpster ihre Läufe. In Runde eins – nur die Top-Zwei erreichten nach sechs Runden das Halbfinale, die anderen Fahrerinnen mussten in den Hoffnungslauf – setzte sie sich mit der besten Zeit aller 19 Rennfahrerinnen vor Kouamé Taky und der Niederländerin Kimberly Kalee durch. Und auch im Halbfinale zeigte sie all ihren Konkurrentinnen das Hinterrad und raste vor Seremak und der Weißrussin Dziyana Miadvetskaya als Erste durchs Ziel. Zuvor hatte Pröpster bei den kontinentalen Titelkämpfen in Gent bereits mit Christina Sperlich (Sömmerda) die Bronzemedaille im Teamsprint, Gold im Einzel und Silber im Zeitfahren gewonnen.

Nun erholt sich Pröpster ein paar Tage lang im heimischen Jungingen, doch schon Mitte der Woche beginnt für die 18-Jährige die Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften in Berlin, und danach steht vom 14. bis zum 18. August noch ein weiterer Höhepunkt für sie in dieser Saison an – die Bahnrad-Weltmeisterschaften der Altersklasse U19 in Frankfurt/Oder. Im Team-Sprint gewann sie im vergangenen Jahr bei den Welttitelkämpfen in Aigle/Schweiz mit Lea-Sophie Friedrich (Dassow) Gold und tritt als Titelverteidigerin an. Im 500-Meter-Zeitfahren sicherte sie sich 2018 die Bronzemedaille.

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