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Radsport Mitfavorit Weber kennt Albstadt bestens

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Er konzentriert sich zwar inzwischen stärker auf den Mountainbike-Marathon, mit dem Titel liebäugelt Sascha Weber bei der Cyclo-Cross-DM in Albstadt dennoch. Foto: Küstenbrück Foto: Schwarzwälder Bote

(eg). Seit mindestens sechs Jahren zählt Sascha Weber zu den besten Cyclo-Cross-Fahrern in Deutschland. Bei den Deutschen Meisterschaften am 11. und 12. Januar in Albstadt ist Weber einer der Mitfavoriten. Den Titel hat er bisher mehrmals knapp verpasst. Allerdings konnte er sich dieses Jahr in einer anderen Disziplin das begehrte Jersey überstreifen.

Sascha Weber ist in Albstadt kein Unbekannter. Im Sommer gewann er den Albstadt-Bike-Marathon, 2016 entschied er das Cyclo-Cross-Rennen in Albstadt für sich. Im Januar geht der 31-Jährige bei den 66. Deutschen Meisterschaften im Cyclo-Cross an den Start. Inzwischen hat Weber seine Prioritäten aber verschoben. "Mein Fokus liegt inzwischen mehr auf dem Mountainbike-Marathon", sagt der Wahl-Freiburger, der aus St. Wendel stammt. Kein Wunder, hat er 2019 doch zehn größere Marathon-Rennen gewonnen und sich zudem in Daun das Meister-Trikot übergestreift – sein erstes in der Elite-Kategorie.

Weil er Ende September bei der Marathon-WM in der Schweiz schwer stürzte und danach fast vier Wochen an einer Steißbein-Verletzung laborierte, verzögerte sich sein Einstieg in die Cyclo-Cross-Saison. In Mailand gewann er Ende November ein Rennen, doch weil es tags darauf in Madiswil, Schweiz, abgesehen von einem Defekt nicht mehr so gut lief, beschloss Weber noch mal eine Trainingsphase auf Mallorca einzulegen. "Ich habe das Rennen in Italien zwar gewonnen, aber in einer super Verfassung war ich noch nicht. Deshalb habe ich mich entschlossen mir auf Mallorca noch mal 14 Tage den letzten Schliff zu holen. Ab jetzt gibt es bis zur Deutschen Meisterschaft nur noch Doppelwochenenden", so Weber – inklusive der beiden Weltcup-Rennen in Namur und Heusden-Zolder in Belgien. "Ein richtiger Crosser fährt ab Juli keine Rennen mehr, sondern bereitet sich auf die Saison vor", sagt Weber. Soll heißen: er sieht sich selbst nicht mehr als Solcher. Dennoch, so betont er, nehme er die Deutschen Meisterschaften – es ist sein siebter Anlauf auf den Titel – "vollkommen ernst. Sonst macht das kein Spaß." Allerdings sei er auch realistisch, Top-Favorit ist Marcel Meisen von Corendon-Circus, der zuletzt dreimal in Serie und insgesamt viermal das Trikot erobert hat. Meisen verbuchte in dieser Saison bereits drei Siege und war Siebter beim letzten Weltcup in Koksijde. "Meisen trägt das Trikot schon mit Ehre, er ist schon der richtige Meister", sagt Weber. "Klar, die letzten Jahre hätte ich es auch mal verdient, aber aktuell, da bin ich realistisch, führt an ihm kaum ein Weg vorbei. Ich kann nicht nach Albstadt gehen und sagen: Ich will deutscher Meister werden."

Aber den DM-Titel kampflos herschenken geht natürlich nicht. "Ich muss mal abwarten, wie gut ich in Schwung komme. Und bei Meisterschaften kann immer was passieren", so Weber, der als Meisens Herausforderer Nummer eins gilt. Wie das Renn-Terrain am Albstadion beschaffen ist, spielt für ihn ebenso wenig eine Rolle, wie die äußeren Bedingungen. "Es gibt nichts, was wir nicht gut könnten", meint Sascha Weber über sich und seinen ein Jahr jüngeren Kumpel, gegen den er schon seit Jugendzeiten Rennen fährt. Ein hochklassiges Duell zweier Meister wird es auf jeden Fall.

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