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Radsport Mit Handicaps in neue Zweitliga-Saison

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Lukas Öhler und Manuel Ehrmann (am Ball) vom RV Sulgen hoffen auf einen guten Start in die neue Saison der 2. Bundesliga Süd, wenn es in Prechtal um die ersten Punkte geht. Im Hintergrund Trainer Helmut Fader. Foto: Schleeh

Manuel Ehrmann und Lukas Öhler starten an diesem Wochenende in ihre dritte Saison in der 2. Bundesliga Süd. Schon vor dem Anpfiff ist dabei klar, die Radballer des RV Edelweiß Sulgen stehen wieder vor einer großen Herausforderung: vorrangig geht es um den Klassenerhalt.

Am zweigeteilten ersten Spieltag muss der RV Sulgen in Prechtal antreten. Am Samstag, 18. Januar, sind ab 14 Uhr Gastgeber RVC Prechtal I, RV Gärtringen I und II sowie der RSV Wendlingen I die Gegner. Ein optimaler Auftakt wäre hilfreich für das RVS-Duo, um nicht direkt unter Zugzwang zu geraten. Zwischen vier bis sechs Punkte rechnet man sich gegen die vier Widersacher aus. In der Aufstiegssaison 2018 konnten Ehrmann/Öhler erst mit einem starken Endspurt beim abschließenden Heimspieltag den drohenden Abstieg abwenden. 2019 lief es schon besser, wurde das Ziel früher erreicht.

Zunächst lief alles nach Plan

Somit war klar, dass das RVS-Duo die Messlatte für ihre dritte Zweitliga-Saison etwas höher legten. "Da die vergangene Saison zum Ende immer besser lief und wir in der Rückrunde richtig gut gepunktet haben, wollten wir nach der Sommerpause voll mit der Vorbereitung starten", so Lukas Öhler. Im Rückblick kam Öhler mit seinem Partner Manuel Ehrmann zur Erkenntnis: "Da wir vergangenes Jahr keine Pause machten, haben wir gemerkt, dass uns das gegen Ende immer mehr geschlaucht hat. Deshalb war unsere Vorgabe für diese Saison, wir machen eine Pause und gehen die Vorbereitung dafür intensiver an."

Zunächst lief alles nach Plan für Manuel Ehrmann und Lukas Öhler. "In der Vorbereitung haben wir mir zweimal wöchentlich trainiert und wollten uns auf viermal steigern. Gut war dabei, dass wir nicht alleine waren, sondern Marcel Blanke und Florian Moosmann vom RV Sulgen IV immer mit uns trainiert haben, so dass wir Gegner hatten, wenn auch nicht auf demselben Niveau", erklärt Öhler. Doch dann galt es Handicaps zu verkraften.

Verletzungen wirken sich auf Vorbereitung aus

"Leider ging das Ganze nur drei Wochen, bis ich mich an der Hand verletzt habe und acht Wochen nicht richtig bzw. gar nicht trainieren konnte. Als es bei mir dann besser wurde, hat sich Manuel am Schlüsselbein verletzt." Dies hatte zur Folge, dass die Zweitliga-Radballer des RV Sulgen in der vergangenen Woche nach drei Monaten erstmals wieder zusammen gemeinsam trainieren konnten.

Keine idealen Voraussetzungen, weiß Lukas Öhler: "Da unser Ziel nach der für uns guten Saison 2019 der Angriff auf das Mittelfeld war, und eventuell mit etwas Glück in die oberen Ränge vorzustoßen, war das natürlich ein harter Rückschlag." Logisch, dass das von Helmut Fader trainierte Team nun mit gedämpften Erwartungen dem Auftakt entgegensieht. "Das Ziel ist nun, möglichst schnell wieder fit zu werden, um in der 2. Bundesliga Süd mithalten zu können und dann gilt es, diese Saison nochmals die Klasse zu halten und hoffen das die Vorbereitung für die nächste Saison verletzungsfrei bleibt", so Lukas Öhler.

Ehrmann/Öhler sind entschlossen, möglichst viele Punkte einzufahren

Bevor sich das RVS-Duo im einzigen Heimspieltag den eigenen Anhängern präsentieren darf, müssen Manuel Ehrmann und Lukas Öhler vier Auswärtsspieltage bewältigen. Man darf gespannt sein, wie bis dahin die Situation in der 2. Bundesliga Süd sein wird. Ehrmann/Öhler sind in jedem Fall entschlossen, bis dahin möglichst viele Punkte einzufahren. Auch wenn sie wissen: "Dieses Jahr ist die Konkurrenz ähnlich stark wie in der Vorsaison, und in dieser Klasse liegt das Leistungsniveau so nah beieinander, dass die Tagesform extrem wichtig und ausschlaggebend ist. Hat man gesehen, als wir vergangene Runde eher im hinteren Tabellendrittel waren, aber gegen den Tabellenführer gewonnen haben", so der begründete Optimismus von Ehrmann und Öhler.

Als Titelfavorit sieht man beim RV Sulgen den RKV Denkendorf I. "Die haben 2019 zwar die Aufstiegsspiele nicht geschafft, allerdings meist konstant ihre Leistung abrufen können. Abzuwarten bleibt, wie stark die Aufsteiger sind und wir hoffen natürlich, dass wir vor allem gegen diese Mannschaften entscheidend punkten können", so Lukas Öhler.

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