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Radsport Michael Wanski im Sprintertempo zum Sieg

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Lokalmatador Simon Schneller (rechts) reihte sich als einer der Favoriten gleich ganz vorne ein. Foto: Schwarzwälder Bote

Vierundsechzig Teilnehmer auf der 26 Kilometer Distanz, 155 über 40 Kilometer und 42 auf der 80 Kilometerstrecke, angesagt extrem Sport pur in Schömberg verteilt auf über 1000 Höhenmeter einschließlich dem Steilhang "Eulenloch".

Wer die Herausforderung liebt, der war am Wochenende in der Glücksgemeinde Schömberg richtig. Am Samstag waren die Mountainbike Fahrer auf der Strecke, am Sonntag die Läufer. Für die "ganz Harten" gab es eine Kombiwertung bei der beide Angebote (MTB und Laufen) aus der zweitägigen Rennveranstaltung addiert wurden.

Den Auftakt machen am Samstagmorgen die Mountainbiker auf der 26-Kilometer-Strecke. Die wurde zu einer Ein-Mann-Show von Michael Wanski. Der Lokalmatador vom TV Oberlengenhardt fuhr die Konkurrenz auf der relativ kurzen Strecke in 1:01:25 Stunden regelrecht in Grund und Boden.

Erst drei Minuten später kam Paul Hellberg (Team Leo Logistik TSV Calw) in 1:04:38 Stunden ins Ziel. Dahinter drifteten die Zeitabstände schnell in den Bereich "Breitensportler" ab.

Auch im MTB-Rennen über die 40 Kilometer lag die Zielankunft der Spitzenfahrer weit auseinander. Hier hatte Luis Neff (German-Technology-Racing) das 155 Fahrer umfassende Feld mit großen Vorsprung angeführt, war dann jedoch kurz vor der Ziel dem Ruf "vorne links" gefolgt und in einen schmalen Waldweg abbogen. Der Fehler wurde mit einer Zeit von 1:38:13 Stunden korrigiert.

Sven Rothfuß, der nach 1:41:13 Stunden über die Ziellinie fuhr, wurde als Zweiter eingestuft. Martin Gebhardt (1:43:19) und der Calwer Andreas Hindennach (Team Radax/1:44:30) belegten die nachfolgende Plätze.

Die Extremdistanz über 80 Kilometer – zwei Rundem á 40 Kilometer und damit zweimal den Steilhang "Eulenloch" mit 22 Prozent Steigung rauf – wurde zu einer fahrerischen Demonstration von Simon Schneller. Der Lokalmatador kam unter den 42 im Zeitlimit verblieben Fahrern nach 3:19:14 Stunden ins Ziel und war damit knapp drei Stunden schneller als Boris Finsterbusch auf Platz 42, der in 6:12:32 Stunden den MTB- Zielschluss erreichte.

Wie schnell Schneller vom Team Bulls unterwegs war, wird bei einem Blick auf die Zeit des zweitplatzierten Daniel Anspach (Haico Racing/ 3:26:47) deutlich. Nochmals acht Minuten zurück wurde Benjamin Michael (Ghost Raicing Team) Dritter.

Erst auf dem letzten Anstieg entschied sich Platz vier zu Gunsten von Philipp Rogler (Sport Nattheim/3:38:25) der Andreas Schwarzer (Procraft Raicingteam/3:38:52) auf Platz fünf verwies. Simon Schneller war als einer der heißen Favoriten gestartet, zumal er bereits im vergangenen Jahr, damals nach 3:04:30 Stunden als Erster das Ziel erreicht hatte.

Auch für alle, die die sportliche Herausforderung ohne Rad gesucht haben und gerne zu Fuß unterwegs sind, hatte der der Veranstalter das richtige Angebot. Trailstrecken von 10, 25, 40 und 50 Kilometern waren ausgeschrieben, wobei die 50 Kilometer nur etwas für die ganz Hartgesottenen sind.

Andreas Thumm vom Team Trail-Magazin war 3:44 Stunden unterwegs, ehe er nach 50 Kilometern im Ziel war. Genau genommen hätte er sich durchaus auch ein weing mehr Zeit lassen können, ohne seinen Sieg zu gefährden, hatte er doch im Ziel einen komfortablen Vorsprung von gut einer halben Stunde auf den Zweitplatzierten.

vor ganz hart gesottenen machten sich zu Fuß auf die Strecke

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