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Radsport Maute erhöht Risiko

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Max Maute plant eine Attacke. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder Bote

Im Rennen um eines der beiden Tickets für die Hallenrad-Weltmeisterschaftin Basel/Schweiz (6. bis 8. Dezember) hat Kunstradfahrer Max Maute vom RSV Tailfingen vor dem dritten und letzten Durchgang der German-Masters-Serie den Ausgangswert seines Programms erhöht. Nicht nur in Weil im Schönbuch, sondern auch in zwei Wochen bei den Deutschen Meisterschaften in Moers will Maute statt bislang 198,90 199,90 Punkte aufstellen.

Klar ist: Vor dem dritten Masters am Samstag im Weiler Sportzentrum ist Weltmeister Lukas Kohl (Concordia Kirchehrenbach) nicht mehr von der Spitze der für die WM-Quali ausschlaggebenden Rangliste zu verdrängen – er hat bereits vier Resultate von weit mehr als 200 Punkten in der Wertung.

Der Kampf um den zweiten Startplatz ist hingegen noch offen. Derzeit hat Marcel Jüngling (RRV Dornheim) die Nase vor Max Maute. "Wir haben die vergangenen eineinhalb Wochen genutzt, um zeitlich etwas herauszuholen. Obwohl Max den Sattel-Lenker-Stand in der ganzen Runde gefahren ist, waren am Ende sechs, sieben Sekunden Luft. Deshalb gehen wir das Risiko ein, das Programm um einen Punkt aufzustocken", sagt Max Mautes Vater und Trainer Dieter Maute.

Der Plan des Tailfingers ist klar: Wie schon vor zwei Wochen in Biberach – als er mit 192,00 und 193,62 Zählern seine persönliche Bestleistung gleich zweimal steigerte – will er in den beiden Durchgängen die Marke von 190 Zähler knacken. Das war ihm zuvor noch nie gelungen. Sein Vater ist zuversichtlich, dass er das abermals hinbekommt. "Wenn man derart viel Zeit im Training gut macht, bedeutet das, dass die Sicherheit da ist. Außerdem ist er es in der neuen Form schon einige Male gefahren und ist immer gut durchgekommen. Wenn er an die Leistung von Biberach anknüpft, kann er Marcel Jüngling unter Druck setzten. Dann müssen wir einfach abwarten, was passiert", sagt Dieter Maute.

Denn beim Kunstradfahren gehen die Fahrer in einer Folge an den Start, in der jener mit dem niedrigsten Ausgangswert los legt, der mit dem höchsten am Ende der Konkurrenz startet.

Ein Platz im Finale der besten Drei dürfte Max Maute gewiss sein, denn nach Überflieger Kohl (Ausgangswert: 211,60), Jüngling (199,40) und ihm selbst, klafft in schon eine große Lücke. Noch hat er alle Chancen auf den zweiten Platz im Ranking der WM-Quali, denn noch stehen drei Möglichkeiten aus, die Resultate nach oben zu schrauben. "Natürlich muss er noch drei starke Ergebnisse abliefern, um noch auf den zweiten Platz zu kommen. Aber im Training ist es zuletzt wirklich gut gelaufen. Wir wollen es möglichst hinbekommen, dass die Entscheidung erst bei der Deutsche Meisterschaft fällt", sagt Dieter Maute. Bei den nationalen Titelkämpfen in Moers zählt nur der erste Durchgang zur WM-Quali, im Finale der Top-Vier geht es allein um den Meistertitel und um die Medaillen.

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