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Radsport Marc Tiburski rast in Kelheim aufs Podest

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Während sich die Profis bei der Tour de France abstrampeln, war der Freudenstädter Fahrer Marc Tiburski beim 24-Stunden-Radrennen im bayrischen Kelheim am Start. Dabei galt es, die 16,4 Kilometer lange und mit 170 Höhenmetern gespickte Runde möglichst oft zu fahren. Highlight der Strecke war dabei die Fahrt durch das stimmungsvolle Festzelt in der Kelheimer Innenstadt.

Nach dem Start um 14 Uhr waren die ersten Rennstunden durch wechselhaftes Wetter mit einigen heftigen Platzregen-Schauern geprägt. Dennoch kam Tiburski gut voran und hatte bis zur ersten kurzen 20-minütigen Pause nach sieben Stunden bereits 230 Kilometer zu Buche stehen. Auch in der Nacht lief es für ihn gut. Immer wieder von vielen Fans angefeuert, die am Berg die Nacht mit den Fahrern durchfeierten, konnte er sein Tempo und seine Rundenzeiten auch in der Nacht bei 30 bis 35 Minuten konstant halten. Ein technisches Problem mit seiner Schaltung zwang ihn zwar noch zu einer Unterbrechung – danach aber konnte er seine Fahrt ohne weitere Pausen fortsetzen.

Die schwerste Zeit hatte der 28-jährige Ausdauerspezialist, der für den RV Adler Empfingen fährt, nach zirka 17 Stunden. Die Müdigkeit machte sich bemerkbar und die meisten Zuschauer legten eine Pause ein. Seine Motivation kam allerdings bald zurück, als er kurz darauf erfuhr, dass er auf Platz drei liegt. So ließen sich die schmerzvollen letzten Stunden leichter ertragen.

Überglücklich erreichte er nach 23:41 Stunden, 705,2 Kilometern und 7 300 Höhenmeter das Ziel. Insgesamt hatte er zu diesem Zeitpunkt 23 Stunden reine Fahrzeit im Sattel hinter sich. Die Verpflegung nahm Tiburski zum größten Teil auf dem Rad zu sich. Versorgt wurde er von seinem Bruder an der Strecke. Eine gute Versorgung war auch nötig, das zeigt ein Blick auf die Zahlen: Insgesamt verbrauchte Tiburski während des Rennens etwa 21 000 Kalorien.

Neben Marc Tiburski stellte sich auch sein Vater Michael der Herausforderung. Er absolvierte 23 Runden und kam somit auf 377,2 Kilometer.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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