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Radsport Löffinger stellen sich mit Bikes dem Nürburgring

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Die Löffinger starten auf dem Nürburgring: Frank Isenmann (von links), Achim Laule, Sven Egle, Ralf Streit, Lukas Gäbele, Frank Peghini, Tobias Kratt und Michael Messmer. Foto: Sportograf GmbH

Etwas durchgeknallt muss man schon sein, um sich der Herausforderung in der "Grünen Hölle" zu stellen.

Das 24-Stunden-Rennen auf der berüchtigten Nordschleife des Nürburgrings ist nur etwas für echte kerle, für Wagemutige, eben etwas für die Löffinger Radgruppe "Schwarzwaldsilber", die sich dieser Herausforderung stellte.

Michael Messmer, Lukas Gäbele, Achim Laule, Ralf Streit, Sven Egle, Tobias Kratt, Frank Peghini und Frank Isenmann packten ihre Bikes, um sich mit 108 ambitionierten, teils professionellen Teams auf die berüchtigte Strecke zu machen. Nicht umsonst wird das 24-Stunden-Rad-Rennen auch "Ritt durch die grüne Hölle" genannt. Die acht Löffinger traten in die Pedale, um Runde um Runde zu fahren. Michael Messmer hatte das Team als "Night-Man" erkoren, der die Nachtrunden fuhr.

685 Rennkilometer, 12.000 Höhenmeter

Das neue Trikot zeichnete die Löffinger nicht nur als Gruppe aus. Der Aufdruck 8/24 in der Silhouette der Nordschleife zeigt, dass die Baarstädtchen-Biker sich bereits zum achten Mal dieser sportlichen Herausforderung stellten. Man mag es vielleicht nicht glauben, doch diese 27 Kilometer haben eine Topografie ähnlich wie die Strecke zwischen Göschweiler und Gündelwangen. Hier konnten die Löffinger zeigen, was sie in den Beinen haben. Am Ende konnte die Schwarzwaldsilber-Radgruppe nach 685 Rennkilometern, 12.000 Höhenmetern und einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Stundenkilometer einen respektablen 38. Platz herausfahren.

"Gestartet wird Samstag um 12.45 Uhr auf der Grand Prix- Start und Zielgeraden", erklärten Lukas Gäbele und Michael Messmer. Das Reglement sei einfach: "Wer nach 24 Stunden am meisten Runden hat, ist Sieger." Zunächst führt das Rennen über Teile des Formel-1-Kurses, bevor es auf die Nordschleife geht. Das echte Leiden beginnt, wenn der tiefste Punkt in der Exmühle erreicht ist, dann geht es vier Kilometer bergauf, um nach dem Rudolf-Caracciola-Karussell mit 17 und 18 Prozent Steigung zur Halbzeit zu kommen. Nach Wellen und einer langen Gerade mit üblem Gegenwind ist die erste Runde geschafft.

Besondere Atmosphäre

Bereits am Vorabend des 24-Stunden-Rennens gibt es für ganz Kühne ein Einzelfahrtrennen. Die mutigsten Löffinger waren dabei, um zu sehen, wie viel schneller ein Ironmansieger und / oder die UCI-Profis auf einer Runde sind.

Doch nicht nur die sportliche Herausforderung hat es den Löffingern angetan, sondern auch die Atmosphäre, eine Mischung aus "Tour de France Tross", "Sechs-Tage-Rennnambiente", und Grillcamping mit einem Schuss Ballermann.

Vor rund zehn Jahren haben sich Axel und Achim Laule, Thomas Ruf, Gerald Isele und etwas später Michael Messmer zusammengetan, um gemeinsam dem Hobby Radfahren zu frönen.

Anfangs wurde nur die Umgebung mit dem Rad erkundet, seit sechs Jahren hat sich die Gruppe, die sich längst erweitert hat, zur Aufgabe gemacht, den Radsport auf dem Mountainbike hervorzuheben. Die Biker treffen sich von März bis Oktober wöchentlich mittwochs um 18 Uhr an der Festhalle, um dann auf eine mindestens 40 Kilometer lange Runde zu gehen. Im Winter ist Spinning oder Langlauf angesagt.

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