Jan Hugger mischte am Samstag in einer starken Konkurrenz gut mit. Foto: Schwarzwälder Bote

Radsport: 19. Platz beim GP Vorarlberg

(uli). Beim hochkarätig besetzten 10.GP Vorarlberg in und um Nenzing (Österreich) standen am Samstag rund 200 Fahrer aus 14 Nationen und 16 UCI-Profiteams sowie weiteren Elite-Equipen am Start. Das UCI-Kontinentalteam Lotto Kern-Haus mit dem Schwenninger Jan Hugger überzeugte. Beim Sieg des Niederländer Mick van Dijke von Jumbo-Visma auf dem selektiven Kurs sprintete Huggers Teamkapitän Christian Koch auf Platz fünf, während der junge Schwenninger mit der Spitze auf Rang 19 ins Ziel rollte.

"Die Ausgangssituation war ähnlich wie vor einer Woche im österreichischen Wels. Wir waren deutlich in Unterzahl gegenüber den heimischen Mannschaften am Start, dennoch ist unsere Taktik gut aufgegangen", bilanzierte Jan Hugger in Nenzing.

Mit dem Wildberger Kim Heiduk befand sich ein Teamkollege von Hugger bereits nach wenigen Kilometern in der Fluchtgruppe und blieb kampfstark sowie mitunter solo über 130 von den zufahrenden 160 Kilometer (2000 Höhenmeter) vorne. Erst 15 Kilometer vor dem Ziel wurde auch Heiduk gestellt.

Während das Rennen neu gemischt wurde, behielt der 22-jährige Hugger die Konkurrenz in den Augen, folgte jeder noch so kleinen Attacke und ging in der letzten 18-Kilometer-Runde zusammen mit Kapitän Koch in einer größeren Spitzengruppe mit den weiteren Sieganwärtern über den Berg.

Pech allerdings, das just in der entscheidenden Phase, als der spätere Solosieger van Dijke auf einer kurzen Welle kurz vor dem Ziel angriff, ein Kamera-Motorrad in einer engen Kurve stand und einige Fahrer behinderte. "Das war unglücklich für uns", berichtete Jan Hugger.

Am Ende stand dennoch eine ausgezeichnete Teamleistung von Lotto-Kern-Haus. Der gebürtige Schwenninger Patrick Haller (Leopard Pro Cycling) erreichte Rang 33. 100 Zuschauer, die zuvor einen Corona-Test absolviert hatten, waren auch dabei.

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