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Radsport Interstuhl-Cup geht in neue Runde

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Ab dem 14. April gehen die Radrennfahrer wieder auf die Jagd nach Punkten für die Cup-Wertung. Foto: Kara

Noch zweieinhalb Wochen – dann fällt in Bodelshausen der erste Startschuss für die 16. Auflage der Radsport-Rennserie um den Interstuhl-Cup. Auf 13 Etappen kämpfen die Fahrer von April bis September um Punkte für die Gesamtwertung.

Längst ist der Interstuhl-Cup ein Wettbewerb die den Rahmen des Radsportbezirks Schwarzwald-Zollern gesprengt hat. Ursprünglich für Amateure vorgesehen, die ihrer Passion quasi vor der eigenen Haustüre nachgehen können, kommen die Teilnehmer inzwischen aus ganz Süddeutschland. "Wir sind in Deutschland mit die Besten, deshalb auch der enorme Zuspruch. Das Einzugsgebiet ist immer größer geworden", sagt Ulrich Bock, Vorsitzender des Radsportbezirks Schwarzwald-Zollern.

Und Siggi Krüger Organisator und Rennsport-Fachwart im Bezirk verspricht: "Wir werden auch in diesem Jahr wieder eine hochwertige Rennserie anbieten." Bei jeder Etappe stehen vier Rennen auf dem Plan, die Anfänger dürfen ihr Talent bei der Lehmann-Immobilien-Radsport-Schnupper-Serie testen.

Eine Herausforderung stellte die vom BDR vorgenommene Lizenz-Reform für die Organisatoren dar. So hätten Elite-Amateure – das sind Amateure die in den Top-500 der deutschen Rangliste stehen – eigentlich in einem gesonderten starten sollen. Doch die Macher des Interstuhl-Cups intervenierten erfolgreich. "Ein Feld mit vielleicht 25, 30 Fahrern wäre unserem großen Finale nicht gerecht gewesen. Deshalb starten Elite-Amateure und Amateure bei uns gemeinsam, dann kommen wir mit der U23 und den Senioren, die freiwillig in der Kategorie starten, auf 80 Sportler. Der BDR bekommt von uns getrennte Wertungen für sein Punktesystem", sagt Krüger.

Das kleine Finale bestreiten jene Masters, die im vergangenen Jahr noch in die Klassen Senioren 2 und Senioren 3 eingeteilt wurden, die Junioren und die männliche Jugend. Im Schüler-Rennen ist auch die weibliche Jugend-Klasse startberechtigt. Das FSJ-Rennen bestreiten Frauen, Frauen-U23, Juniorinnen und die Masters (Senioren 4). Neu ist, dass nicht nur Radsportler mit einer gültigen Lizenz des Bundes Deutscher Radfahrer teilnehmen dürfen. Die die Cup-Serie wurde für Fahrer aus Österreich, Liechtenstein und der Schweiz geöffnet, die Mitglied in der "Internationalen Bodensee Rad- und Motorradfahrer-Vereinigung" sind.

Was OK-Chef Krüger noch Kopfzerbrechen bereitet, ist die Zeitnahme. Christian Genz, der mit seiner Firma "Aim n’ time", die Messungen per Transponder vorgenommen hatte, ist vor wenigen Wochen verstorben. Der mit allem nötigen Equipment ausgestattet Kleinlaster soll veräußert werden und steht den Organisatoren wohl nur noch bei den ersten drei Etappen zur Verfügung. "Christian war ein ganz entscheidender Faktor für die Qualität der Serie. Ich bin mir noch nicht sicher, ob wir dieses Niveau halten können. Aber wir arbeiten an einer Lösung", sagt Krüger.

Um die Felder vom Start in Bodelshausen bis zum Finale in Tailfingen konstant groß zu halten, haben die Macher einen besonderen Preis ausgelobt. Unter den Teilnehmern mit den meisten Einsätzen verlosen sie einen Bürostuhl des Titelsponsors im Wert von 600 Euro.

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