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Radsport Im Training 14 000 Kilometer abgespult

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Vier Tagessiege und zahlreiche vordere Platzierungen brachten Daniel Hentschel 2017 den Sieg im Kleinen Finale. Foto: ah Foto: Schwarzwälder Bote

(ah). Noch einmal richtig durchgestartet ist im zurückliegenden Jahr der Straßenrennfahrer Daniel Hentschel aus Sulz, der für den Radfahrverein "Adler" Empfingen unterwegs ist. Der frühere Landesmeister von Sachsen-Anhalt sicherte sich nach 14 Etappen den Gesamtsieg im Kleinen Finale des traditionellen Interstuhlcups.

Mit 306 Punkten lag Daniel Hentschel am Ende knapp vor dem größten Konkurrenten Timo Röcker vom SC Onstmettingen, der auf 302 Punkte gekommen ist. Die Konkurrenz beim Interstuhl-Cup 2017 war bei den Anfangsrennen groß und es gab viele Sieganwärter. Doch je länger die Serie dauerte umso deutlicher setzte sich der Sulzer ab. Vier der 14 Rennen hat der Radrennfahrer mit dem ersten Platz abgeschlossen. In Tailfingen durfte er auf dabei ebenso wie in Mönchweiler, Bodelshausen und in Ettenkirch auf das oberste Siegertreppchensteigen. Und auch in Wilflingen, Durchhausen, Deisslingen, Empfingen, Sulgen, Geislingen, Gremmelsbach, Tieringen, Tailfingen, Villingen und Albstadt mischte er fast immer vorne mit.

Rund 14 000 Kilometer im Jahr ist der in Aschersleben geborene Sulzer im Jahr auf zwei Rädern unterwegs, in erster Linie mit seinem klassischen Rennrad, aber auch mit dem Mountainbike. Auch vom Material her war er bestens auf die Saison vorbereitet mit einem neuen Rad, das vom Fahrradcenter Leicht aus Vöhringen gesponsert wurde. Schon als er das neue Rennrad erstmals in den Händen hatte war das Gefühl hervorragend, berichtet Hentschel, der mit seinen 35 Jahren zu den älteren Radfahrern bei dem anerkannten Wettbewerb gehört.

Nach dem Wechsel aus den neuen Bundesländern in die hiesige Raumschaft konnte er stets sein hohes Niveau halten, hat Jahr für Jahr sein Trainingspensum täglich absolviert und damit die Bedingungen erfüllt um bei diesem Sport weiter erfolgreich zu sein. Zunächst war er dabei als Einzelkämpfer unterwegs, bis er dann beim "Adler" Empfingen in die dortige Rennmannschaft eingestiegen ist. Auch beruflich hat Hentschel tagtäglich mit den Zweirädern zu tun, er arbeitet bei Roland Leicht in Vöhringen und sorgt dafür, dass die Kunden immer auf ein funktionierendes Fahrrad zurückgreifen können.

Der Radsport gehört nach wie vor zu den Sportarten, bei denen viel Disziplin, Trainingsengagement, Kraft und auch Ausdauer gefragt sind. Trotz zahlreicher Skandale in den vergangenen Jahren hinsichtlich der Doping-Problematik gibt es immer noch genügend Fahrer, die sich der Herausforderung stellen, ohne der eigenen Linie untreu zu werden. Dazu gehört Daniel Hentschel, obwohl er sich mittlerweile nicht mehr an deutschen Meisterschaften beteiligt, aber nach wie vor auch bei den Kräfte raubenden Bergrennen am Start ist. Hentschel, der früher unter dem Namen Foltan an den Start ging, richtet daher nach wie vor seinen täglichen Ablauf nach seinem Hobby aus. Er isst und trinkt entsprechend und geht auch konsequent im Training vor, egal, wie das Wetter aussieht.

Daniel Hentschel ist dabei sehr oft auf seiner Hausstrecke unterwegs, die von Sulz Richtung Dettingen über Dürrenmettstetten führt, und über das Glatttal oder auch über Dornhan und die weiteren Ortschaften zurück nach Sulz geht. Damit bereitet er sich auch in diesen ersten Wochen des Jahres auf die Rennen 2018 vor, die er in den Monaten von März bis Oktober angehen wird.

Natürlich mit dem Ziel, seine Spitzenstellung gegen die jüngeren Herausforderer zu behalten.

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