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Radsport Auf einen Villinger Sprinter warten in der Karibik 16 000 Höhenmeter

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Jeden Tag ans Limit: Stephan Duffner musste bei der Guadeloupe-Rundfahrt an seine Grenzen gehen. Foto: Rupp Foto: Schwarzwälder Bote

(kr). Bereits zum zweiten Mal nahm Stephan Duffner (RC Villingen) an der Guadeloupe-Rundfahrt teil. Seine Aufgabe war es, vor allem für Frederik Dombrowski, dem Kapitän seines Teams ETW, zu fahren. Maßgeblich hierfür war der 14. Platz von Dombrowski bei der deutschen Profimeisterschaft.

Für Fahrer wie Stephan Duffner, die eher Sprinter sind, war die Rundfahrt in der Karibik extrem schwer. Bei einer Gesamtdistanz von 1300 Kilometern und 16 500 Höhenmetern – aufgeteilt auf neun Etappen – sowie einem Prologzeitfahren über 1,5 Kilometer mussten die Sprinter ein Maximum an Arbeit für den Kapitän verrichten –­ und zudem innerhalb der jeweiligen Karenzzeit bleiben.

164 Fahrer gingen an den Start. 114 davon beendeten die Rundfahrt, darunter war auch Duffner.

Einzig beim kurzen Prologzeitfahren konnten die ETW-Fahrer auf eigene Rechnung fahren. Dies gelang Duffner eindrucksvoll mit einem fünften Platz. Danach war es für ihn ein toller Erfolg, ein Teil der Mannschaft zu sein. Immerhin schaffte es sein Kapitän mit einem Etappensieg auf den dritten Gesamtrang.

Dabei hatte Frederik Dombrowski auf einer Etappe einen technischen Defekt zu beklagen. Nach dem Tausch des Rades startete das Duffner-Team eine gnadenlose Aufholjagd, um den Boss wieder in die Spitzengruppe zu fahren.

Nach dieser Plackerei ging es für Duffner nur noch im Grupetto weiter. Unter diesen Umständen die Rundfahrt beendet zu haben, war für Duffner ein Erfolg.

Nach einem Sturz und dem vorzeitigem Aus im vergangenen Jahr hatte er eine offene Rechnung mit der Rundfahrt beglichen. Der 85. Rang im Gesamtklassement war am Ende eine Nebensache. Und danach hatte der Villinger auch endlich einmal Zeit, die beeindruckende Natur von Guadeloupe zu entdecken.

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