Ein Reisevortrag über Klaus Pfaffs 57-tägige Radreise bringt der Nachsorgeklinik in Tannheim Spendengelder in Höhe von 1670 Euro ein.
Ein außergewöhnliches Abenteuer auf zwei Rädern hat einen wertvollen Beitrag für die Nachsorgeklinik Tannheim geleistet: 1670 Euro aus dem öffentlichen Reisevortrag von Klaus Pfaff wurden nun offiziell übergeben.
Bereits beim Vortrag im Januar 2026 in der Josef-Merz-Halle begeisterte Klaus Pfaff über 240 Zuhörer mit seinen Erlebnissen auf einer mehr als 7300 Kilometer langen Radreise rund um die iberische Halbinsel.
7300 Kilometer rund um die iberische Halbinsel
Was ursprünglich als Fahrt zum Cabo de São Vicente, dem südwestlichsten Punkt Europas, geplant war, entwickelte sich zu einem 57-tägigen Abenteuer: Pfaff fuhr von Aichhalden über die Mittelmeerküste, Portugal und Spanien bis zurück durch Frankreich. Insgesamt legte er 7333 Kilometer zurück, bewältigte knapp 57 000 Höhenmeter und reiste auf einem beladenen Mountainbike von etwa 35 Kilogramm. Unterwegs erlebte er atemberaubende Landschaften, unzählige Begegnungen mit Menschen und die Herausforderungen langer Touren – von Hitze über Pannen bis hin zu abgelegenen Regionen.
Statt Eintritt erhielten die Besucher die Möglichkeit, für einen guten Zweck zu spenden – und dieser großartige Erlös kommt nun vollständig der Nachsorgeklinik Tannheim zugute. Bei der Spendenübergabe wurden Klaus Pfaff und seine Begleiter von Geschäftsführer Thomas Müller sowie Carolin Denz, Assistenz der Geschäftsführung, sehr herzlich empfangen.
Einblick in die Arbeit der Nachsorgeklinik
Besonders eindrucksvoll war die Möglichkeit, die Nachsorgeklinik Tannheim im Rahmen einer Rundführung kennenzulernen. Die Klinik ist eine einzigartige Einrichtung für Familienrehabilitation: Sie unterstützt Familien nach schweren Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen mit einer Kombination aus medizinischer Betreuung, therapeutischen Angeboten und familienfreundlicher Unterbringung. Während der Führung erhielten die Gäste Einblick in die hellen, freundlichen Zimmer, die modernen Therapieräume und die großzügigen Aufenthaltsbereiche – und konnten so hautnah erleben, wie das Haus Familien in schwierigen Zeiten neue Kraft und Zuversicht schenkt. Geschäftsführer Thomas Müller und sein Team erläuterten außerdem das besondere Konzept der Klinik, das darauf abzielt, nicht nur die Kinder, sondern die gesamte Familie aktiv in den Rehabilitationsprozess einzubeziehen – ein Ansatz, der den Familien Hoffnung, Unterstützung und Erholung zugleich bietet.
Dank des Engagements von Klaus Pfaff und seiner Frau Christine fließt die Spende direkt in diese wertvolle Arbeit.