Der Kernstadtbeirat fordert für den Kreuzungsbereich Mouscron-Allee/ Werderstraße einen Fußgängerüberweg. Foto: Heinz Vollmar

Der Kernstadtbeirat einigte sich auf die nächste Radbegehung. Sie soll am 15. Juli ab 17 Uhr zu neuralgischen Punkten des Straßenverkehrs in Rheinfelden führen.

Wie der Sprecher des Kernstadtbeirats, Jürgen Maulbetsch, mitteilte, gehe es dabei vor allem um die Sicherheit für den Radverkehr und darum, festzustellen, wo es entsprechende Optimierungsmöglichkeiten gibt.

 

Besucht werden soll bei der Radbegehung aber auch die bereits realisierte Fahrradstraße in der Eichbergstraße im Ortsteil Warmbach, die erst vor wenigen Tagen eingeweiht wurde.

Kein Unfallschwerpunkt

Konkret befahren werden sollen im Rahmen der Radbegehung auch der Kreuzungsbereich Mouscron-Allee/Werderstraße, für den der Kernstadtbeirat schon lange einen Fußgängerüberweg fordert, um vor allem Schulkindern einen sicheren Schulweg zu ermöglichen. Wie Maulbetsch in der Sitzung des Beirats allerdings einräumte, stünden die Chancen für eine Realisierung eines Fußgängerüberwegs in jenem Bereich jedoch schlecht, weil bereits bei früheren Verkehrsschauen festgestellt worden sei, dass es sich um keinen Unfallschwerpunkt handele. Für die hier ebenfalls geforderten Bedarfsampeln würden die Aufstellflächen fehlen, gab Maulbetsch weiter.

Sicherheitsaspekte im Vordergrund

Im Rahmen der Radbegehung sollen darüber hinaus die Güter-, die Elsa-Brandström-, die Nollinger und auch die Römerstraße befahren werden, wo der Kernstadtbeirat auch die Querung des Schwarzen Weges unter Sicherheitsaspekten begutachten will.

Für die kommende Verkehrsschau legt der Kernstadtbeirat den Fokus hingegen auf den Bereich der Goetheschule. Gefordert wird hier auf der Friedrich-Ebert-Straße ein Fußgängerüberweg für die Schüler. Im südlichen Bereich der Schule auf der Adolf-Senger-Straße wird hingegen der bereits existierende Fußgängerüberweg kritisiert, weil dieser nach Ansicht der Kernstadtbeiräte falsch beziehungsweise ungünstig positioniert sei.