Das Wetter machte zwar nicht dauerhaft mit, dennoch konnte Bad Dürrheim am vergangenen Wochenende wieder durch seinen Ruf als „Radler-Mekka“ glänzen. Denn für die Rad-DM, die gemeinsam mit Donaueschingen präsentiert wurde, reisten rund 1000 Radsportler in die Kurstadt an. Für diese galt es, schwierige Strecken zu bewältigen.
Seit über 20 Jahren ist Bad Dürrheim als „Radler-Mekka“ bekannt, sei es für das Event Rider-Man oder als Austragungsort für die Deutsche Straßenmeisterschaft im Radsport. Zum zweiten mal präsentierte sich die Kurstadt zusammen mit Donaueschingen als Gastgeber für dieses sportliche Ereignis.
Drei Tage lang drehte sich in der Kurstadt alles um das Rad und das mit einer großen Premiere: Erstmals in der Geschichte der Nationalen Meisterschaften in der Disziplin Straße fanden die Wettkämpfe, bei denen es um insgesamt zwölf DM-Titel für die Elite sowie für den Nachwuchs ging, zur gleichen Zeit am gleichen Ort statt und brachten rund 1000 Radsportlerinnen und Radsportler nach Bad Dürrheim und Donaueschingen, wo die Touren gestartet wurden, organisiert von Sauser Event GmbH.
Zwischen 30 und 135 Kilometer galt es zu bewältigen
Bewältigt werden musste ein recht anspruchsvoller Rundkurs durch die Orte und über die Landschaft der Baar mit Höhenanstiegen von bis zu 2670 Metern, markant dabei die Strecke nach Öfingen und Aasen. Ein neues Teilstück führte unterhalb des Wartenbergs entlang. Eingeteilt in Einzelfahrten und Straßenrennen für die Frauen – und Männer Elite, sowie Frauen und Männer U17, U19 und U23 galt es, zwischen über 30 sowie 135 Kilometer abzustrampeln.
Leider war der Regen, insbesondere am Samstag, ein unerwünschter Begleiter. Mal nieselnd, mal so richtig kräftig. Das hatte auch zur Folge, dass die Fanmeile am Zielbereich in der Salinenstraße, wo alle Radrennen auf einer Großbildschirm live verfolgt werden konnten, etwas spärlich besetzt war.
Die Zuschauer hatten sich mit Regenjacken und Schirmen ausgestattet. Dementsprechend fiel auch beim Eintreffen der Sportlerinnen und Sportler der Beifall nicht so kräftig aus, wie sie es sich verdient hätten.
Zuschauer begrüßen die Radler
Am Sonntag sah das Wetter wieder freundlicher aus. Die Sonne ließ sich öfter blicken, der Regen blieb aus. Bei diesen Wetterverhältnissen wurden die eintreffenden Sportlerinnen und Sportler an der Fanmeile von einer größeren Zuschauerkulisse begrüßt und bejubelt als am Tag zuvor.
An kulinarischen Angeboten fehlte es nicht, hier war für jeden Geschmack etwas dabei. Auch um Informationen einzuholen gab es einige Gelegenheiten. Die Kur- und Bäder GmbH stellte ihr Angebot zu Biohacking vor, präsent war der Bund Deutscher Radfahrer, mit verschiedenen Fahrzeugen war die Bundeswehr parat und Möglichkeiten zum Erwerb von Sportbekleidung wurde geboten. Lohnend war ein Besuch im Haus des Gastes, hier konnte im Weinbrennersaal das neu eingerichtete Jan Ullrich Cycling Museum betrachtet werden.