Wahre Besucherscharen kamen zum dreitägigen Weihnachtsmarkt auf den Altweiler Lindenplatz. Dort wurde fürs Auge und fürs Ohr so einiges geboten.
Während bereits die Markteröffnung am Freitag bestens besucht wurde, riss der Zuspruch am Samstag nicht ab.
Die Gäste genossen den Lichterglanz des großen Weihnachtsbaums, herum gruppierten sich weitere kleine glitzernde Weihnachtsbäumchen.
Überall funkelten Weihnachtssterne, Lichterketten und Laternen. Über 40 Aussteller von Kunsthandwerk, Speisen und Getränken boten ihre Waren an.
An den Ständen plauschten die Anbieter mit den Gästen, die sich ihrerseits mit originellen Geschenken zum Weihnachtsfest eindeckten.
Bei den kreativen Waren handelt es sich um Leder- und Korbwaren, Handarbeiten, Taschen, Mützen, Hüte, vielfältige Adventsfloristik, Weihnachtsgebäck aller Art, Marmeladen, Honigartikel und Schnäpse.
Die vielfältige Verpflegung rund um den Markt ließ keine Wünsche übrig und die Wahl zwischen Grillwürsten, Gulaschsuppe, Kässpätzle oder Schupfnudeln fiel manchem Besucher schwer.
Duft von Raclette, Waffeln und Maroni
Über den Lindenplatz zogen im Wettstreit unwiderstehliche Düfte von Raclette, Crêpes, Waffeln, heißen Maroni, gebratenen Mandeln oder heißem Glühwein, wobei sicherlich zwangsläufig manche Diät auf später verschoben werden musste.
Am Stand der Rhy Waggis fanden die Buurewürscht aus dem heißen Kessel besten Absatz, das flotte Thekentrio mit Joachim, Tobias und Hassa zeigte sich sehr zufrieden. Joachim schmunzelte und sagte: „Natürlich könnten wir noch ein paar Würste mehr verkaufen, aber es läuft doch alles ideal“.
Er ergänzte lachend: „Joomere ghört zum Gschäft“. Auch zeigten sich die drei gut gelaunten Rhy Waggis mit der kühlen, aber trockenen Witterung sehr zufrieden, sie sagten: „Das Wetter könnten wir nicht besser erwischt haben“.
Kinderaugen glänzten
Kinderaugen glänzten auf dem kleinen Karussell. Auch durfte im Museum ausgiebig gebastelt werden. Beim Förderverein der Karl-Tschamber-Schule standen die Kleinen in der Schlange, um im heißen Wachs Kerzen zu ziehen. Günter, der rauschebärtige Nikolaus, ist auf dem Altweiler Weihnachtsmarkt seit sechs Jahren anzutreffen.
Er fuhr mit seinem Wägelchen samt seinem Grabbelsack und Hündchen Kesy durch die Menge und beschenkte die Jüngsten. An manchen Ecken präsentierten sich mehrere Gruppen musikalischen Nachwuchses, um mit Saxophon, Horn, Posaunen oder auch Geigen die Gäste mit weihnachtlichen Weisen zu unterhalten.
Akkordeonorchester spielt
Das I-Pünktchen zur musikalischen Gestaltung des Weihnachtsmarktes setzte das Akkordeonorchester Weil am Rhein mit seinem Konzert in der Kirche. Am Samstagabend wurde es nebenan in der evangelischen Kirche beim Konzert des Akkordeonorchesters Weil am Rhein unter Leitung von Dirigentin Anne Kaßecker weihnachtlich besinnlich.
Die Dirigentin präsentierte hierbei hinreißende Solo-Beiträge, während die Vize-Dirigentin Andrea Andres das Orchester leitete. Die Kirche füllte sich bis nahezu zum letzten Platz. Das Orchester aus 17 Aktiven und drei Gastspielern präsentierte auf beeindruckend hohem Niveau rund eine Stunde ein unterhaltsames Konzert, am E-Piano begleitete Siegfried Bürgelin.
„Tochter Zion“ als Weihnachtslied in mehrstimmigen Kanon von Georg Friedrich Händel wurde in einer facettenreichen Version präsentiert. Völlig ergriffen zeigte sich das Publikum vom Schlussstück „The Spirit of Christmas“ von Jacob de Haan und spendete begeisterten Applaus.