Zur Absicht von Mitgliedern der SPD im Kreis Calw, ihre Kreisvorsitzende Daniela Steinrode abzusetzen, schrieben Bernd und Edith Grenzendorf aus Unterschwandorf ihre Meinung.
Endlich hat die SPD mit Frau Daniela Steinrode eine Kandidatin, die auf die Bürger zugeht; das war bisher das größte Problem der gesamten SPD, dass die Bürgernähe total verloren gegangen ist. Ein sehr umfangreiches Engagement – viele Besuche bei kleinen und großen Betrieben – ein Wahlkampf, den man so bisher nicht bei der SPD gefunden hat. Das Wahlergebnis spricht für Daniela Steinrode.
Aber anscheinend ist diese Bürgernähe von großen Teilen der Partei nicht gewünscht? Da wird über bürokratische Versäumnisse gesprochen. Diese Neider können den Erfolg der jungen Frau unserer Meinung nach nicht akzeptieren.
Frau Steinrode hat einen neuen und richtigen Weg gewählt. Wird dieser nicht intensiv so weitergeführt, dann fällt die SPD unserer Einschätzung nach unter die fünf Prozent Hürde und geht unter. Das sollten sich die parteiinternen Kritiker mal überlegen. Die Mehrheit der Arbeiter wählt mittlerweile wohl AfD, das ist vermutlich auch dem unpersönlichen, arroganten Verhalten mancher Parteigenossen zu verdanken.
Undemokratisches Verhalten seitens Frau Steinrode können wir nicht erkennen. Wohl aber Neid und Richtungskämpfe intern. Wir hoffen, dass sich einige der Herrschaften mal Gedanken machen, wie sie in Zukunft miteinander umgehen wollen – und wie sie wieder eine Bürgerpartei werden wollen.
Bernd und Edith Grenzendorf , Haiterbach-UnterschwandorfSchreiben Sie uns: leserbriefe@schwarzwaelder-bote.de. Mit der Übersendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Leserbrief in der Printausgabe, im E-Paper sowie im Onlinedienst des Schwarzwälder Boten veröffentlicht wird. Wir behalten uns Kürzungen vor. Leserbriefe entsprechen nicht notwendig der Meinung der Redaktion.