Zur Absicht von Mitgliedern der SPD im Landkreis Calw, ihre Kreisvorsitzende Daniela Steinrode abzusetzen, schrieb uns unser Leser Markus Strinz aus Vollmaringen seine Meinung.
Der Wahlkampf von Daniela Steinrode hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in einer neuen, engagierten und bürgernahen Sozialdemokratie steckt. Mit klarem Einsatz, starker Präsenz vor Ort und glaubwürdigen Themen hat sie bewiesen, dass die SPD dann erfolgreich sein kann, wenn sie für Aufbruch und Nähe zu den Menschen steht.
Partei muss sich entscheiden
Gerade deshalb muss sich die Partei nun ehrlich entscheiden: Will sie ihre Zukunft mit Persönlichkeiten wie Daniela Steinrode gestalten, die für Erneuerung, Glaubwürdigkeit und neue Stärke stehen? Oder setzt sie weiterhin auf einen Kurs, wie ihn die bisherige Parteiführung um Saskia Esken repräsentiert, und riskiert damit, weiter an Bedeutung zu verlieren?
Viele Mitglieder und Wähler erwarten zu Recht, dass die SPD den Mut zur Modernisierung aufbringt. Ein bloßes „Weiter so“ reicht nicht aus, wenn die Partei wieder Vertrauen gewinnen und politisch gestalten will.
Daniela Steinrode steht für eine echte Chance auf Erneuerung. Die SPD sollte sich fragen, ob sie diesen Weg entschlossen gehen will – oder ob sie weiter Gefahr läuft, in politischer Bedeutungslosigkeit zu versinken. Jetzt braucht es Klarheit, Mut und Zukunftsorientierung.
Markus Strinz, Nagold-VollmaringenSchreiben Sie uns: leserbriefe@schwarzwaelder-bote.de. Mit der Übersendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Leserbrief in der Printausgabe, im E-Paper sowie im Onlinedienst des Schwarzwälder Boten veröffentlicht wird. Wir behalten uns Kürzungen vor. Leserbriefe entsprechen nicht notwendig der Meinung der Redaktion.