Der Gesamtelternbeirat macht sich für eine bessere Vorbereitung der Personen ohne Lehramtsausbildung stark. Warten im Schuldienst doch viele Herausforderungen. Dieser Meinung ist auch unsere Autorin.
Erzürnte Eltern, Lehrer am Rande des Burnouts, frustrierte Quereinsteiger, die nach kurzem Gastspiel in den Schulen den Bettel hinschmeißen. Und das alles auf dem Rücken unserer Kinder, die ohnehin noch unter den Folgen der Corona-Maßnahmen leiden.
Mit der Konsequenz, dass das Bildungsniveau und die Leistungsbereitschaft von Kindern und Jugendlichen weiter sinken. Die Misere ist faite maison, durch falsche Weichenstellungen der Politik hausgemacht. Das Stuttgarter Gegensteuern kommt zum einen zu spät, andererseits werden die Maßnahmen, unter anderem zusätzliche Studienplätze zu schaffen, erst in einigen Jahren in den Klassenzimmern wirken.
Damit Unterrichtsausfälle und massive Überlastung der Pädagogen den Schulbetrieb nicht dauerhaft zu einer Mangelverwaltung verkommen lassen, muss einer der wichtigsten Schalter umgelegt werden. Personen ohne Lehramtsausbildung sollten endlich eine gescheite Qualifizierung erfahre und zwar bevor sie in die Klassen gehen.
Quereinsteiger werden verheizt
Motivierte potenzielle PoLs, die „als Personen ohne Lehramtsausbildung“ „Feuerwehr“ spielen sollen, gibt es nicht wenige. Doch mit dem bisherigen Kurs verheizt man diese Quereinsteiger nur, von denen einige verständlicherweise den Bettel hinschmeißen. Eine Korrektur ist dringend nötig, sonst ist eine große „Chänce“ im „Länd“ vertan.