Ist das das Ende des Protests? Bei den ersten Spontankundgebungen für Michael Ballweg versammelte sich nur ein kleines Häuflein vor dem Stammheimer Gefängnis. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Seit Monaten befindet sich die Querdenker-Bewegung im Niedergang. Mit neuen Themen macht man sich Mut für einen Neustart im Herbst.

Die „Scholz-Regierung“ tritt zurück, Michael Ballweg wird noch aus dem Gefängnis heraus zum Bundeskanzler gewählt und mit dem Hubschrauber von Stammheim nach Berlin geflogen; das von ihm berufene „Kabinett der Freiheit“ hebt am selben Abend alle Coronamaßnahmen auf, verhängt ein Impfmoratorium, weist ukrainische Diplomaten und Soldaten aus, storniert alle Waffenlieferungen, öffnet Nord Stream 2 und bereitet ein Corona-Sondergericht vor. Es gibt in den einschlägigen Telegram-Kanälen tatsächlich Menschen, die sich so etwas mit Lust ausmalen. Doch unter den Anhängern solcher Staatsstreichfantasien ist die Stimmung schlecht. Seit Monaten befindet sich die „Bewegung“ der Maßnahmenkritiker im zahlenmäßigen Niedergang.

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