König Charles III. hält am Sarg seiner Mutter, Königin Elizabeth II., in der Westminster Hall, Wache. Foto: dpa/Dominic Lipinski

Mit dem Tod der Queen bröckeln die letzten Reste des britischen Empires. Ohne Elizabeth II. drohen die Fliehkräfte das Königreich und das Commonwealth zu zerreißen, meint Simon Rilling.

Als Elizabeth II. den Thron besteigt, ist Großbritannien eine Weltmacht. Siebzig Jahre später sind vom einstigen Glanz nur noch viel Pomp und ein Hauch schlechten Gewissens übrig geblieben. Der letzte Rest des einst weltumspannenden Empires steht vor einer ungewissen Zukunft. Denn der Tod der Queen ist mehr als das Ableben eines geschätzten Staatsoberhaupts, das nichts zu sagen hat, dafür aber umso huldvoller in die Menge winkt. Elizabeth II. war für Großbritannien die letzte Konstante einer sich rasant wandelnden Welt, das letzte Band, das die Zentrifugalkräfte des längst nicht mehr so vereinigten Königreichs bremste.

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