Patrick Kratt (von links) von der Abteilung Bauamt, Thomas Sauter, Kommunalbetreuer der Naturenergie, und Bürgermeister Michael Schmitt erläutern die Funktion einer Solarleuchte. Foto: Schimkat

Auf einem dunklen Weg leuchten die Solarlaternen wie von selbst. Brigachtal investiert in smarte PV-Lichter – und sorgt damit für mehr als nur gute Sicht.

Ob bei schlechtem Wetter oder Dunkelheit, die neuen PV-Laternen am Weg entlang des FC Brigachtal und der Sportschützenvereinigung (SSVg) werden dafür sorgen, dass es Licht wird und die Sicherheit von Fahrradfahrern, Fußgängern und auch Autos gewährleistet ist.

 

Es ist der zweite Bauabschnitt auf der Wegestrecke zu den Sportstätten Klengen vom außerordentlichen Ende der Hochstraße vorbei am Höhenstadion bis zum Einmündungsbereich Neuer Weg/Siedlerstraße, der am Dienstagnachmittag der Presse vorgestellt wurde.

Bürgermeister Michael Schmitt, Patrick Kratt von der Abteilung Bauamt, und Thomas Sauter von der Naturenergie zeigten sich zufrieden, dass der zweite Bauabschnitt zeitnah vor der dunklen Jahreszeit fertiggestellt wurde.

Insgesamt 20 Solarleuchten

Für das Gelingen des Einbaus der Solarleuchten sorgten die beiden im Brigachtal angesiedelten Firmen Elektro Eichkorn und Erdbau Kloker.

Der erste Bauabschnitt mit elf Laternen wurde 2024 umgesetzt, im September 2025 folgte der zweite Bauabschnitt mit neun Laternen.

„Die Solarleuchten laden sich über das Modul selbst auf“, erklärte Thomas Sauter. Die Leuchte selbst habe vom Aussehen her aber nichts mehr mit einer Laterne gemein und sehe eher wie ein Tablet aus, dass in luftiger Höhe aufgeklappt wurde.

18 670 Euro Zuschuss

Michael Schmitt nannte die PV-Leuchten eine gute Einrichtung. Sie sorgten für einen großen Teil an Sicherheit bei trübem Licht und in der Nacht, betonte er. Nähert sich ein Objekt den Lampen, leuchten sie auf, um nachher wieder dunkel zu werden, so der Bürgermeister.

40 000 Euro betragen die Kosten für den zweiten Bauabschnitt, 18 670 Euro Fördergeld gibt die Naturenergie dazu.

Schmitt dankte der Naturenergie nicht nur für den Zuschuss, sondern auch dafür, dass die Bürokratie ausgesprochen schlank geblieben sei und von der Planung bis zum Bau die Arbeiten zügig durchgeführt werden konnten.

Die Solar-Leuchten tragen nicht nur zur Sicherheit des Weges bei, sondern auch zur Entlastung des Stromnetzes, unterstrich Schmitt.