Der neue Solarpark auf der Gemarkung Döggingen erstreckt sich nördlich von den Brandhöfen über einen Großteil der Lichtung. Foto: Rainer Bombardi

Eine Anlage auf der Lichtung nördlich der Brandhöfe soll im Sommer 2025 in Betrieb gehen. Die Einspeisung erfolgt ins Löffinger Netz.

Der Solarpark auf einer Lichtung im Gewann „Ob dem Löchle“ ist beschlossen und deckt mit seiner prognostizierten Leitung von 13,8 Megawattpeak den Strombedarf von rund 4700 Haushalten ab.

 

Er liegt nördlich von den Brandhöfen, ist von Wald und Ackerflächen eingegrenzt und wird leicht abgerückt von der Wegstrecke nach Bittelbrunn entstehen. Der Bebauungsplan für den Solarpark ist beschlossen. In öffentlicher Sitzung brachte der Ortschaftsrat diversen Anregungen ein.

Bislang auch für die Naherholung

Ortsvorsteher Georg Baum verwies auf das sehr gute Einvernehmen mit dem Investor, der die Lichtung mehrheitlich mit Solarpanels belegt. Da die Bevölkerung das Gebiet zur Naherholung nutzt, soll ein Fußweg um die Anlage führen.

Die Eingrenzung des Solarparks soll in alle Himmelsrichtungen mit einem Grünstreifen und einer Bepflanzung mit heimischen Obst- oder Laubbäumen erfolgen. In Richtung Süden wird eine Bepflanzung mit einer heimischen Hecke oder Buschgruppe vorgeschlagen. Zudem ist dort vorgesehen, dass sich ein Feldlerchenhabitat entwickelt.

So sieht der Zeitplan aus

Bürgermeister Micha Bächle sicherte in Bezug auf den Bebauungsplan zu, alle vom Ortschaftsrat eingebrachten Anregungen weiterzugeben. Sobald der Bauantrag genehmigt ist, beginnen die vorbereitenden Arbeiten. „Die Inbetriebnahme ist für Sommer 2025 vorgesehen“, informierte Bächle. dass der Solarpark an das Umspannwerk nach Löffingen angeschlossen ist. „Die Einspeisung des Stroms in Löffingen erfolgt über die Energiedienst (ED) Netze GmbH, die hierfür noch Hochspannungsleitungen versetzten muss“.

Diese Arbeiten und notwendige Verhandlungen mit Privateigentümern über deren Grundstücke die Leitungen führen, hätten die Dauer zwischen Beschlussfassung und Realisierung des Solarparks verlängert. „Wir speisen als Stadt nach der Inbetriebnahme mehr regenerativen Strom ins Netz ein, als wir aktuell verbrauchen“, ergänzte Bächle. „In Zukunft benötigen wir den in solchen Anlagen erzeugten Strom“, so Ortschaftsrätin Martina Schorp.