Peter Leopold, Trainer des VfB Bösingen, hofft, ass seine Mannschaft aus Deckenpfronn Punkte mitnimmt. Foto: Jürgen Schleeh

Bösingen muss sich auf heftigen Widerstand einstellen

LANDESLIGASV Deckenpfronn – VfB Bösingen (Samstag, 15.30 Uhr). Ein Punkt würde dazu bereits reichen, um eine schwierige Runde noch positiv abzuschließen.

„Wir haben es in den letzten Spielen selbst in der Hand und wollen den Klassenerhalt eintüten“, gibt Trainer Peter Leopold die Marschroute für die Partien beim Aufsteiger im Gäu, gegen Tübingen und in Ergenzingen aus. Alle drei Gegner sind hinter den Bösingern (42 Punkte). Während der TuS bereits abgestiegen ist, kämpfen Deckenpfronn und Tübingen noch um den direkten Klassenerhalt oder zumindest die Chance in der Relegation. Das Hinspiel gewann der VfB mit 1:0 durch einen späten Treffer von Marius Beiter in der 83. Minute.

Volle Konzentration nötig

Die aktuelle Lage erfordert von den Leopold-Jungs noch einmal volle Konzentration. Der SVD (34 Punkte) um Trainer Marco Grausam wehrt sich vehement gegen den Abstieg - liegt fünf Punkte hinter dem rettenden Ufer (Tübingen: 39) und einen Zähler hinter Trossingen (35) auf dem Relegationsrang, obwohl man bei den Musikstädtern vor einigen Wochen einen 7:2-Husanrenstreich landete. Beim 0:1 in Empfingen allerdings gab es ein Eigentor. Im letzten Heimspiel gegen Deißlingen bewiesen die SVD-Kicker indes unfassbare Stehauf-Qualitäten, als man einen 0:3-Rückstand in den letzten 20 Minuten noch in ein 3:3 aufholte.

SV Deckenpfronn hat größeren Druck

Daher rechnen die Gäste mit viel kämpferischer Gegenwehr. Personell spielen die VfB-Kicker wie gehabt ohne zu Jammern eine Runde mit vielen Ausfällen, Umstellungen sauber zu Ende und glänzen immer wieder durch Kampfgeist. „Gegen Böblingen war sicherlich wie gegen Ehningen mehr drin, doch wir haben da gegen zwei der besten Rückrundenteams gespielt.“

Holen die Bösinger aus den nächsten beiden Partien sechs Punkten, würden sie im Bezirk zugleich der SG Deißlingen Schützenhilfe leisten, damit es in der kommenden Runde weitere Derbys mit zahlreichen Zuschauern gibt.