Der Pumptrack in Ergenzingen kommt bei Jugendlichen gut an. Jetzt soll das Freizeitangebot um die Anlage herum noch erweitert werden. Die Raiffeisenbank Oberes Gäu sieht das Angebot als gemeinschaftsfördernd an und beteiligt sich finanziell.
Die im August des vergangenen Jahres in Betrieb genommene Pumptrackanlage bei den Sportanlagen in Ergenzingen hat sich bewährt. Dort herrscht alltäglich starker Betrieb und die Kinder und Jugendlichen sind hellauf begeistert.
Offensichtlich wurden auch die Sicherheitsvorschriften beachtet, denn dass sich bislang jemand verletzt habe, sei nicht bekannt, so der Vorsitzende der Interessengemeinschaft, Tobias Schäfer, die sich stark für diese Anlage eingesetzt hatte und dies auch heute noch tut.
Bäume können später als Schattenspender dienen
Mittlerweile seien auch acht Bäume gepflanzt worden, die später als Schattenspender dienen sollen. Außerdem seien noch diverse Sitzgelegenheiten – unter anderem zwei liegende Baumstämme und drei Lümmelbänke geplant, so Schäfer, der am Dienstagnachmittag zusammen mit einem weiteren Helfer und zwei Jugendlichen eine neue Fahrrad-Reparaturstation montierte und diese auch in Betrieb nahm.
Finanziert wurde die Anlage aus dem städtischen Haushalt mit 210 000 Euro und zahlreichen Spenden, die die Interessengemeinschaft für diese Einrichtung gesammelt hatte. Auch die Raiffeisenbank Oberes Gäu beteiligte sich mit einer größeren Summe. 1000 Euro stellten die Bank für die Baumpflanzaktion zur Verfügung, 2500 Euro für die neue Fahrrad-Reparaturstation.
Bank unterstützt sinnvolle Freizeitgestaltung
Bankvorstand Uwe Märkle nannte die Pumptrackanlage gemeinschaftsfördernd und zudem zielgerichtet eine Einrichtung für eine sinnvolle Freizeitgestaltung der Kinder und Jugendlichen, die man gerne unterstütze.
Ortsvorsteher Timo Wachendorfer, Tobias Schäfer und die beiden Jugendlichen Nico Buchele und Luis Schäfer – die Letzteren vertraten die junge Generation – durften anschließend einen Scheck in Höhe von 3500 Euro für die Aktion „Pumptrack“ entgegen nehmen.