Alt und Jung erfreuen sich an dem Kleinod im Zitzmannsbrunnenbachtal. Foto: Kretschmann

Der Dornhaner Heimatverein veranstaltet nach zweijähriger coronabedingter Pause am Donnerstag, 26. Mai, ab 10 Uhr seine Wasserhäusle-Hockete im Zitzmannsbrunnenbachtal zwischen Dornhan und Bettenhausen.

Dornhan - Alt und Jung erfreuen sich an dem Kleinod im Zitzmannsbrunnenbachtal. 1889 erbaut, diente die Anlage jahrzehntelang der Wasserversorgung der Bewohner in Dornhan. Ursprünglich waren im Wasserhäusle zwei Pumpen installiert. Eine davon blieb in den 70er-Jahren verschollen, nachdem sie zu Reparaturarbeiten weggegeben worden war. Vermutet wird, dass sie heute in einem Museum in München steht. Die verbleibende Pumpe ist jedoch heute noch funktionstüchtig.

Ulrich Burkhardt hat sie nach dem Winter wieder in Betrieb genommen. Nach leichten anfänglichen Schwierigkeiten lief sie wieder problemlos und dies trotz zweijährigem Stillstand. Nur mit Wasserkraft angetrieben, pumpt sie zu Demonstrationszwecken das Wasser durch die Leitungen im Wasserhäusle den daneben fließenden Zitzmannsbrunnenbach.

Ein Stück Geschichte

Mit dem Bau und Fertigstellung des "Wasserhäusle II" 2019, unter dessen Dach eine Pumpe des Wasserwerkes Brandeck aufgebaut wurde, kann ein weiteres Stück Geschichte über die Wasserversorgung von Dornhan besichtigt werden. Der Heimatverein pflegt das Kleinod im Zitzmannsbrunnenbachtal seit Jahrzehnten liebevoll. Das ganze Jahr über, vor allem im Sommer, trifft man am Wasserhäusle Besucher an, etwa während des Kinderferienprogramms "Fernado".

Am Vatertag, 26. Mai, öffnet der Heimatverein die Tür zum Wasserhäusle und dreht den Schieber der Wasserpumpe für die Besucher auf. Felix Lehmann wird den ganzen Tag die Besucher über die Funktionsweise der Pumpe und die Geschichte der Wasserversorgung von Dornhan informieren. Der Mitglieder vom Heimatverein und "Dornhan Nachhaltig" werden die Gäste bewirten.