Der Unfall im Europa-Park im Jahr 2023 ging am 12. November vor das Amtsgericht Ettenheim. Heute sollte eigentlich ein Urteil fallen – wird es aber nicht.
Angeklagt ist der Chef jener Montagefirma, die das Wasserbecken im Jahr 2023 im Europa-Park aufbaute. Dabei sollen laut Staatsanwaltschaft Sicherheitsvorkehrungen missachtet worden sein. Infolgedessen sei es zu dem folgenschweren Unfall gekommen, bei dem das Becken brach und acht Menschen – teils schwer – verletzt wurden. Die Anklage: fahrlässige Körperverletzung in acht tateinheitlichen Fällen.
Dass der 45-Jährige tatsächlich Schrauben bei der Montage des Beckens weggelassen hatte, räumte er beim Prozessauftakt ein. Wie sich das auf die Stabilität des Wasserbeckens auswirkte, sollte heute eigentlich der Sachverständige Ulrich Löhle erklären. Auch ein Urteil hätte heute fallen sollen. Dazu kommt es jedoch nicht. Der Grund: Der Prozesstag muss verschoben werden, da „die Verteidiger erkrankt“ ist. Darüber informiert das Amtsgericht in einer Mitteilung. Ein Folgetermin ist noch nicht bekannt.