Ist Gloria aus Rottenburg ein „Biest“? Die Teilnehmerin von „Prominent getrennt“ – einem Reality-Format auf RTL+ – wehrt sich gegen Vorwürfe. Foto: RTL/Cast

In der zweiten Folge des RTL-Formats „Prominent getrennt“ kommt die Rottenburgerin Gloria Glumac nicht gut weg. Dennoch bereut sie die Teilnahme nicht und stellt klar: „Ich bin nicht die Böse, so wie es gerade rüberkommt.“

Sie schreit und zofft. Es fliegen die Fetzen. Ihr Ex weint. Gloria kommt beim ersten Auftritt des Ex-Paares aus Rottenburg bei „Prominent getrennt“ alles andere als gut weg. In den sozialen Netzwerken bekommt die 30-Jährige deshalb alles andere als gut weg.

 

Auf der Facebook-Seite von „Promiflash“ hagelt es Kritik an Gloria und Trost für Noch-Ehemann und Ex-Partner Nikola. „Der kann einem nur leid tun. Sie ist ja wirklich unmöglich. Wie kann man so sein. Kann man sich gar nicht angucken“, heißt es dort. Oder: „Wie sie mit ihm umspringt ist ja Wahnsinn. Schreit ihn an und macht ihn dauernd nieder. Was der wohl alles in der Beziehung durchmachen musste…“

Streit eskaliert: Soziales Netzwerk tobt gegen Gloria

Auf der Homepage des deutschen Online-Star-Magazins gibt es sogar eine Umfrage. Die Frage: „Könnt ihr verstehen, dass die Situation so eskaliert?“ Bis Donnerstagabend, 19.30 Uhr, antworteten 114 mit „Ja, Niko hat sich ja wirklich nicht so angestrengt beim Spiel...“, 1874 Personen mit „Nein, Gloria ist einfach nur respektlos.“

Und was sagt Gloria dazu? „Natürlich trifft mich die Kritik“, sagt die 30-Jährige, die in Starzach-Wachendorf aufgewachsen ist, im Gespräch mit unserer Redaktion. „Es gehören immer zwei dazu, wenn es in einer Beziehung nicht klappt.“

„Wenn man sich keinen Job sucht, dann ist das unter aller Kanone“

RTL schneide natürlich nur ein „Best-of“ der Szenen zusammen, erzählt Gloria. „Auch Niko hat geschrien und mir Dinge an den Kopf geworfen.“ Das Verhalten von Niko in der Beziehung müsse auch gesehen werden. „Wenn man sich keinen Job sucht und die Frau zwei Jobs machen muss, um gemeinsam über die Runden zu kommen, dann ist das unter aller Kanone.“

Ist er das Opfer in der Beziehung? Bei Nikola Glumac fließen in der zweiten Folge von „Prominent getrennt“ die Tränen. Foto: RTL

Klar ist: Auch schon bei „Temptation Island“ hatte Gloria den Stempel als „Biest“. Sie kann austeilen, sie sagt, was sie denkt. Sie ist emotional. Aber das sei nur die eine Seite der Medaille: „Nikola kann sich auch gut wehren.“

Gloria: „In der Beziehung wurden Grenzen überschritten“

In der Beziehung seien viele Sachen vorgefallen. „Es wurden Grenzen überschritten. Ausnahme: Es wurde nicht betrogen. Aber es fehlt der Grundrespekt.“

Dennoch bereut es Gloria nicht, in die „Villa der Verflossenen“eingezogen zu sein. „Ich finde das Format eigentlich sehr gelungen. Und es gab auch eine Menge zwischen Nikola und mir aufzuarbeiten.“

Hängen bleiben nach der zweiten Folge von „Prominent getrennt“ auf RTL+ auch die schief gelaufenen Antworten beim Quiz in schwindelerregender Höhe. Gloria liest vor: „Wie heißt das dritte Vokal im Alphabet.“ Niko antwortet „Z“. Gloria schreit säuerlich: „Nein. C.“

Quizfragen in schwindelerregender Höhe. Gloria muss jetzt darüber lachen: Ja, das war schon ein bisschen peinlich.“ Foto: RTL

Sie muss lachen: „Ja, das war schon ein bisschen peinlich. Aber es war auch eine Extrem-Situation. In dem Moment kann man nicht mehr klar denken.“ Wer die Folge sieht – was auf dem kostenpflichtigen Streamingdienst jederzeit möglich ist – kann den Eindruck gewinnen, dass Wissensfragen nicht die Stärke des Ex-Paares aus Rottenburg sind. „Wenn man dann aber sieht, dass wir von acht Ex-Paaren auf Platz drei landen, dann waren wir vielleicht doch gar nicht so schlecht.“

Auch Gloria ist gespannt, wie die kommenden Folgen sein werden. Denn sie selbst sieht sie nun auch zum ersten Mal. Einen Vorgeschmack gab es schon einmal zum Schluss der Folge zwei. Und was war zu sehen? Eine schreiende Gloria...