Der Ortschaftsrat diskutierte konstruktiv, welche Projekte in Pfaffenweiler mittelfristig im Haushalt berücksichtigt werden müssen, um die Infrastruktur lebenswert zu erhalten.
Die Priorisierung wird in der Sitzung im November beschlossen. Dazu gehört die Belagserneuerung des Bolzplatzes und der Austausch des Parketts in der Turn- und Festhalle. Beides sind Projekte im sechsstelligen Zahlenbereich.
Die Sanierung und Erneuerung der Küche der Turn- und Festhalle muss über Jahre stückweise vorgenommen werden: Die Kosten werden möglicherweise um 200 000 Euro betragen. Die Beleuchtung der Turn- und Festhalle sollte nach der Erneuerung der Lüftungsanlage durch die Stadt erfolgen. Auch die Wandpaneele in der Halle ist fällig.
Genauso wie im Rathaus muss im Alten Kindergarten die Elektrik erneuert werden mit damit verbundenen Malerarbeiten. Die Erneuerung des Fußweges entlang der Hauptstraße zum Sportplatz bleibt wohl am Ortschaftsrat hängen und wird um 100 000 Euro verschlingen, die Vereinheitlichung der Schließanlage Schule rund 2000 Euro.
Das wird zurückgestellt
Die Erneuerung der Einfassungen der Sandkästen im Kindergarten sowie seniorengerechte Trimmpfad-Geräte bei den Ruhebänken am Weg von den Sportplätzen zum Magdalenenberg behält man im Auge. Interessante Projekte wie die Errichtung einer Pumptrack-Anlage oder die Errichtung einer Kleinfeldspielanlage Fußball/Basketball, wie in Frankreich üblich, wurden umfänglich besprochen, aber nicht als vordringlich eingestuft.
Beschlossen wurde die Anschaffung eines Beamers mit Leinwand und Zubehör für die Turn- und Festhalle. Beispiele hochwertiger Veranstaltungstechnik wurde von Marcus Sahli vorgestellt. Auswahl und Einbau geschehen auch in Absprache mit dem derzeitigen Veranstaltungstechniker. Das ausgewählte Objekt kostet rund 12 000 Euro. Der Einbau würde von Technikern der Wolfbach-Rolli getätigt. Zu Weihnachten könnte es eingebaut sein.
Infos zu Verkaufsständen
Die beiden Verkaufsstände von Bäckerei und Metzgerei einmal die Woche wurden bisher sehr gut angenommen, teilte Ortsvorsteher Martin Straßacker mit. Nicht nur die Marktbeschicker sind von der Resonanz begeistert, sondern auch aus der Bevölkerung habe er nur positives Feedback erhalten.
Straßacker freute sich, dass ihm dank elektronischer Medien die Umsetzung der Anfragen auf dem Weg in den Urlaub und im Urlaub so gut möglich war. „Wenn sich so eine Möglichkeit ergibt, greife ich zu“. Er verwahrte sich gegen in Umlauf gebrachte Gerüchte, dass er im Vorfeld gesagt haben soll, dass so etwas eh nichts bringt.
Schließlich informierte er, dass es 2026 am 20. und 21. Juni ein Dorffest geben wird.