Der Umzug der ENRW steht kurz zuvor, und der neue Kindergarten wird um weitere zehn Plätze erweitert. Das ist im Haushalt 2025 für den Stadtteil Neufra vorgesehen.
Christian Ruf ist voll des Lobes. Neufra habe einen „sehr hohen Standard“ und eine positive Weiterentwicklung. Neben der Ansiedlung der ENRW hob Ruf vor allem den Neubau des katholischen Kindergartens hervor, den die Stadt zu weiten Teilen finanziert.
Im laufenden Haushaltsjahr liegen 200 000 Euro bereit und in den darauffolgenden zwei Jahren je 1,5 Millionen Euro. Mit der erweiterten Betreuung von Unterdreijährigen lande die Gemeinde „einen sehr großen Wurf“, sagte Ruf.
Parkplatz am Feuerwehrhaus
Für den Parkplatz am Feuerwehrhaus stellt der Haushalt im laufenden Jahr 45 000 Euro bereit, und auch im Rahmen des Gebäudemanagements wird im Ort einiges unternommen. Im Rathaus und im Feuerwehrhaus wird die Heizung erneuert und für die Mehrzweckhalle eine neue Küche angeschafft.
Fassade muss weiter warten
Die Rathausfassade, die schon unter Werner Guhl, wie Ruf feststellte, auf der Liste stand, muss indes weiter warten. Von den zwei Millionen Euro, die Rottweil für das gesamtstädtische Gebäudemanagement zur Verfügung stellt, würden nur „zwingend notwendige Maßnahmen“ bearbeitet. Freilich dürfe am Rathaus kein Substanzverlust geschehen. Aber der bahne sich bislang nicht an.
Weitere Maßnahmen umfasse die Aufgaben der ENRW, die für eine Erweiterung des Kanalnetzes und der Niederspannung Strom in Neufra 120 000 Euro in die Hand nimmt.