Das Bauprojekt im Zentrum Unterstadt in Wildberg kommt voran. Wir haben as im Moment auf der Baustelle passiert und ob der Zeitplan eingehalten wird.
Ein aufgerissener Platz mit offenliegenden Rohren und Kabeln, Warnbarken und Absperrungen, hier und da ein Hügel aus aufgeworfenem Erdreich – in Wildberg sind die Bauarbeiten am Bahnhofsvorplatz in vollem Gange.
Der Ort, der im Moment noch mehr wie eine offene Wunde wirkt, jedoch bald ein Hingucker der Schäferlaufstadt werden soll, entwickelt sich seit dem Spatenstich im vergangenen Juni Stein für Stein weiter. Die Leitungsarbeiten kommen gut voran, die Kabelführungen sind schon von weitem zu sehen.
Auch die Gartenstraße hinauf machen die Arbeiten Fortschritte. So einen schönen Blick kann man selten auf die Infrastruktur unter der Erde werfen wie aktuell. Schwarze Kabelkanäle ziehen sich von der Trafostation am Bahnübergang bis vor das Bahnhofsgebäude –aktuell noch überirdisch.
Betonschächte als Knotenpunkte für Kanäle
Mehrere massive Übergabeschächte dienen als „Knotenpunkte“ für die einzelnen Kanäle. Sie sind derzeit als Beton-Vierecke ebenfalls gut zu sehen. Die Querung des Bahnübergangs Richtung Edeka ist nach wie vor möglich und auch der Buswendehammer bei der Stadthalle ist weiterhin im Einsatz.
Parallel dazu sind die Arbeiten auf der Baustelle in der Gartenstraße bis zum Kurvenbereich bei der Kirche in vollem Gange. Die Straße selbst ist noch bis auf die Schotterschicht abgetragen, dafür tut sich bereits einiges in Sachen Randsteine und Gehwege. Die Randsteine sind bereits gesetzt, die Bürgersteige werden derzeit mit hellen Pflastersteinen versehen, die den Bereich künftig optisch deutlich aufwerten werden.
Alle Maßnahmen liegen aktuell im Zeitplan. Die innerörtliche Umleitung werde mittlerweile gut angenommen, wie Peter Burghard vom Fachbereich Planen und Bauen berichtet.
Verkehr nutzt zuverlässig die Umleitung
Verkehr, der nicht zwingend innerhalb Wildbergs fahren müsse, sowie Lastwagen würden inzwischen auch recht zuverlässig die überörtliche Umleitungsstrecke nutzen.
Die Anwohner an der innerörtlichen Umleitungsstrecke und im Bereich von Bahnhof und Gartenstraße bewiesen nach wie vor Geduld und hätten sich auf die Situation gut eingestellt, bedankt sich Burghard für das Verständnis der Anwohner. Zu verdanken sei das auch den fähigen Teams der Firma Rath vor Ort, meint er.
Die nächste Baustelle wartet schon. Laut Plan vom April wird im kommenden November der Neubau der Nagoldbrücke durch das Regierungspräsidium Karlsruhe beginnen. Dafür wird die Bundesstraße gesperrt.