Ein rot-schwarzes Jahrhundertprojekt wird Wirklichkeit. Foto: Bombardi

Der Endspurt läuft! Maler, Bodenleger und Elektriker arbeiten auf Hochtouren. In wenigen Wochen ist das neue Feuerwehrgerätehaus bezugsfertig – pünktlich zur Hauptübung.

„Der offizielle Umzug ins Feuerwehrgerätehaus ist bis zur Hauptübung am 11. Juli 2026 geplant“, erläuterte stellvertretender Ortsvorsteher Roland Schuler den aktuellen Baufortschritt für das neue Dienstgebäude an der südlichen Ortseinfahrt.

 

Bereits während seiner aktiven Zeit als Abteilungskommandant hatte er sich mit Nachdruck für die Notwendigkeit dieses Jahrhundertprojekts eingesetzt.

Schuler stufte nach Abschluss der Gipser- und Putzarbeiten die Zeit bis zur Fertigstellung des Trockenbaus in den kommenden eineinhalb Wochen als realistisch ein.

Handwerk läuft auf Hochtouren

Unter anderem arbeiten Bodenleger oder Maler auf Hochtouren.

Nach Ende der Elektroarbeiten beginnt die Installation der sanitären Anlagen. Im Außenbereich stehen lediglich noch Kleinarbeiten und das Setzen von drei Fahnenmasten aus. „Mitte Juni steht die Endreinigung bevor, das Gesamtprojekt wird Ende Juni fertig gestellt“, berichtete Schuler vor allem im Hinblick auf die ebenfalls noch ausstehende Möblierung von einem ambitionierten Zeitplan.

Ortsvorsteherin Yvonne Schuler ergänzte, dass die Technischen Dienste (TDVS) mitteilten einen befestigten Weg von der Gnädlingstraße direkt an den Tennisplätzen vorbei bis zum Feuerwehrgerätehaus zu erstellen. Der Weg wird so vorbereitet, dass eine Beleuchtung und Pflasterung in weiteren Etappen möglich ist.

Trotz aktueller Finanzlage

Ortsvorsteherin Schuler freut sich, dass trotz angespannter finanzieller Situation die Investitionen im Bereich der Weilersbacher Bildungseinrichtungen realisiert werden. Zu ihnen zählen beispielsweise die mit großem Engagement des Fördervereins gestartete Sanierung des Klassenzimmers in der Grundschule inklusive Sanierung der Terrasse, die für den Musik- und Kreativraum bislang geplanten Schallschutzmaßnahmen und die Sanierung der Kindergartenfassade.

Diskussionsbedarf besteht noch in Zusammenhang den geplanten Sanierungsschritten in der Glöckenberghalle und der Nutzung des ehemaligen Milchhäusles als Jugendraum. Das Michhäusle bleibt aufgrund seiner exponierten Lage ein Blickfang inmitten des Dorfplatzes, dessen zweiter Sanierungsabschnitt für Ende August 2026 vorgesehen ist. Die Ausschreibung ist beendet, die Bewerbungen sind gesichtet und aktuell beginnt das Vergabeverfahren bei der Stadt.