Für die Brücke am Dreifaltigkeitsbergweg in Rohrbach gilt derzeit eine Gewichtsbeschränkung auf fünf Tonnen. Foto: Emelie-Doreen Baisch

Um marode Straßen und Brücken ging es im Ortschaftsrat Rohrbach. Für 2025 stehen daher größere Projekte auf der Wunschliste.

Es geht aufs Jahresende zu – Zeit für die Kämmerer, den Haushalt für das kommende Jahr auf den Weg zu bringen. Und Zeit für Ortschaftsräte, die Mittelanmeldungen bei den Städten und Gemeinden zu besprechen. Auch in Rohrbach sprach der Ortschaftsrat darüber, was im Jahr 2025 alles gewünscht wird.

 

Garantien, dass die angemeldeten Wünsche verwirklicht werden, gibt es aber selbst dann nicht, wenn eine Maßnahme im Haushalt steht, was man auch in Rohrbach kennt. So war die Sanierung des Dreifaltigkeitsbergwegs bereits für das laufende Jahr vorgesehen, wurde aber nicht durchgeführt.

Durchaus nicht unproblematisch, finden die Mitglieder des Ortschaftsrats. Denn es habe schon schwere Fahrzeugschäden gegeben. Und, merkte Manuel Willmann an: Wenn es brenne, gebe es wegen der ebenfalls maroden Wasserversorgung ernste Probleme.

Gewichtsbegrenzung auf fünf Tonnen

Nun geselle sich ein weiteres Problem hinzu: Die Brücke über den Bach sei inzwischen so marode, dass eine Gewichtsbeschränkung auf fünf Tonnen gilt. Das erschwere eine Sanierung des Wegs, verdeutlichte Ortsvorsteher Georg Kaiser. Denn etliche Baumaschinen seien schwerer. Daneben sei die Brücke auch für das Müllfahrzeug oder für Feuerwehrfahrzeuge nicht mehr nutzbar.

Beinahe noch schlechter dran sei die Brücke beim Wolfsgrund – diese sei durch die vielen Langholzfahrzeuge so schlecht, dass der Ortsvorsteher die Standsicherheit gefährdet sieht.

MTW soll kommen

Auch müsse man vorsorgen, da Rohrbach, wie andere Feuerabteilungen, einen Mannschaftstransportwagen (MTW) erhalten soll. Das aber müsse erst mit Gesamtkommandant Jochen Löffler und dem Rohrbacher Kommandanten Franz Kienzler besprochen werden.

Malerarbeiten am Toilettenhäuschen beim Dorfplatz sprach Manuel Willmann an. Die wolle er nicht im Haushalt sehen, sagte Kaiser. Er werde mit dem Werkhofleiter sprechen.

Manches vielleicht nicht machbar

„Wir haben diesmal nur große Projekte. Wir müssen abwarten, was der Haushalt hergibt, zumal die Lage wegen verschiedener fehlender Steuerzuflüsse nicht besser wird. Dann wird vielleicht manches nicht machbar sein“, so Kaiser.