Auf dem Gelände des künftigen Quartiers (von links): Mike Wolf und Markus Burtscher (beide i+RB Industrie- & Gewerbebau), Mario Scholz und Thomas Asal (beide Naturenergie), Mario Bischof (i+RB Industrie- & Gewerbebau) und Nils Brendlin Hoesch (Naturenergie). Foto: Naturenergie

Mit dem Baubeginn im Frühjahr 2026 sollen bis 2030 fünf Wohnhäuser mit insgesamt 67 Wohnungen entstehen.

Naturenergie macht den nächsten großen Schritt bei der Entwicklung des Quartiers am Schlosspark in Donaueschingen: Auf dem Gelände des früheren Unternehmensstandorts wurde der Vertrag mit dem künftigen Generalübernehmer i+RB Industrie- und Gewerbebau unterzeichnet. Mit diesem Meilenstein rücke der geplante Baustart im Frühjahr 2026 in greifbare Nähe, schreibt das Unternehmen.

 

Mit der Unterzeichnung des Generalübernehmervertrags wurde die Zusammenarbeit mit i+RB Industrie- und Gewerbebau offiziell besiegelt. Das Bau- und Immobilienunternehmen zählt zu den führenden Akteuren im Bodenseeraum. „Damit haben wir einen zuverlässigen und erfahrenen Partner an unserer Seite“, sagt Thomas Asal, Fachbereichsleiter Bauen und Wohnen bei Naturenergie. i+RB Industrie- und Gewerbebau übernimmt die Gesamtplanung und Umsetzung der Bauabschnitte.

Der erste Bauabschnitt

Der erste Bauabschnitt umfasst die Häuser A, B und C mit 41 Wohnungen sowie die Tagespflege. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2028 vorgesehen. Erst in diesem Jahr wurde auf dem Areal an der Prinz-Fritzi-Allee der Erweiterungsbau des Pflegeheims St. Michael eingeweiht.

Rund 37 Millionen Euro investiert Naturenergie in die Wohnanlage. „Das Projekt besitzt große Bedeutung für die Entwicklung des Stadtgebiets. Gleichzeitig schaffen wir hier nicht nur Wohnraum, sondern ein Lebensumfeld, das den Bedürfnissen älterer Menschen gerecht wird und eine hohe Lebensqualität bietet“, so Asal.

Bis 2030 entstehen auf dem Areal fünf moderne Wohnhäuser mit insgesamt 67 barrierefreien, teils rollstuhlgerechten Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen. Ergänzt wird das Angebot durch eine Tagespflegeeinrichtung, zwei Gewerbeeinheiten und einen parkartig gestalteten Innenhof. Das Energiekonzept erfüllt moderne Anforderungen: Vorgesehen sind der KfW-40-Standard, eine Solaranlage, ein Nahwärmeanschluss sowie ein Lademanagement für Elektrofahrzeuge.