Im Setzäcker (roter Punkt unter Telefonica-Markierung) soll der neue Funkmast entstehen. Für einen Standort am Bettenberg meldete sich die Telekom. Foto: Hezel

Der Mobilfunkempfang in Rotenzimmern soll sich dramatisch verbessern. Die Umsetzung des Projekts im Setzäcker kann aber noch dauern.

In Rotenzimmern haben Mobilfunknutzer mit Empfangsproblemen zu kämpfen. Doch das soll sich bald ändern. Ortsvorsteherin Angela Seemann gab in der jüngsten Ortschaftsratssitzung bekannt, das Rotenzimmern einen Funkmast erhalten werde.

Das Projekt habe bereits 2021 mit einer ersten Bewerbung bei Telekom gestartet. Nachdem lange Zeit von der Telekom keine Rückmeldung gekommen sei, habe sich Telefonica gemeldet, erläuterte Seemann. Nun stehe das Projekt im Bauausschuss. 50,19 Meter hoch soll der neue Betonmast werden mit zwei Plattformen sowie Outdoortechnik auf Fundament. Dieser soll im Setzäcker entstehen.

Ein Mast muss genügen

Später habe sich die Telekom gemeldet, mit dem Standort am Bettenberg. 2022 sei in einer Ortschaftsratssitzung entschieden worden, dass keine zwei Funkmasten benötigt werden. Der Betrieb sei auf mehreren Schultern verteilt, verkündete Seemann. Der Vertrag sei mit ATC Germany Holdings mit Sitz in Ratingen abgeschlossen.

Photovoltaikfläche abgelehnt

Die Telekommunikationsanbieter, die direkt auf den Mast kämen, seien Telefonica, O2 sowie 1 & 1. Der Mast könnte im Nachhinein noch untervermietet werden, beispielsweise an die Telekom.

Vom Ortschaftsrat kam noch die Anregung, eine Photovoltaikfläche zur Stromversorgung im gewählten Standort zu errichten.

Abstand zum Wald zu gering

Bürgermeister Frank Scholz lehnte dies ab, da es sich aufgrund nicht vorhandener Nähe zur Autobahn nicht um eine bevorzugte Fläche handle. Zum anderen sei der Abstand zum Wald zu gering.

Verträge sind unterschrieben

Zudem kam die Frage nach der Art der technischen Erschließung auf. Bürgermeister Scholz gab an, bei einem Vor-Ort-Termin anwesend gewesen zu sein, bei welchem eine Erschließung über die Gösslingerstraße genannt worden sei. Es werde sowohl Strom als auch Glasfaser genutzt.

Verträge unterschrieben

Auch wurde noch die Frage nach dem Zeitplan gestellt. Die Verträge seien unterschrieben, gab Seemann bekannt. Der Bau werde jedoch ein bis zwei Jahre in Anspruch nehmen, teilte Bürgermeister Scholz mit.