Die Naturschutzbehörde hat keine Einwände gegen den Bau eines Mobilfunkturms im Hechinger Stadtteil Bechtoldsweiler. Wie es nun weitergeht.
Das Vorhaben Mobilfunkmast am nordwestlichen Ortsrand von Bechtoldsweiler schreitet voran. Wie Ortsvorsteher Bernd Zimmermann jüngst den Ortschaftsräten mitteilte, sei die Baugenehmigung für den Mast inzwischen erteilt worden; die Naturschutzbehörde des Landratamtes habe keine Einwände gegen das Bauprojekt eingelegt.
Die behördlichen Hürden hat der neue Mast, der im Bereich des Spielplatzes am Waldrand gebaut werden soll, genommen. Als nächstes steht laut Zimmermann eine Vor-Ort-Besichtigung des Standorts durch das Bauunternehmen an. Dabei werden vor allem organisatorische Fragen geklärt, zum Beispiel, wo der Kran für den Bau des Turms gestellt werden kann.
Ist auch schon ein Datum für den Baubeginn bekannt? Noch kein konkretes, wie Zimmermann weiter informiert. Doch solle es sich bis zum Baustart nach derzeitigem Stand wohl nur noch um Monate handeln. Betreiber des Mobilfunkmast wird die ATC Germany Holdings GmbH, einem Tochterunternehmen der American Tower Corporation, die sich unter anderem auf die Kommunikationsinfrastruktur spezialisiert hat. In Deutschland verfügt das Unternehmen nach eigenen Angaben über rund 5000 Turmstandorte; das Ziel sei es, Lücken in der Mobilfunkabdeckung zu schließen.
Mast wird circa 15 Meter über den Baumbestand ragen
Dies soll nun auch in Bechtoldsweiler gelingen. Die Reichweite der Anlage wird sich auch auf die Empfangsqualität in Stein, Sickingen, Bodelshausen und sogar in Rangendingen auswirken.
Das Projekt Mobilfunkmast schwelt in dem Hechinger Stadtteil bereits mehrere Jahre. Im Dezember vergangenen Jahres wurde der Standort konkret, die Stadt war mit dem Vorhaben einverstanden. Der Mast wird, so die damalige Information, 40 Meter hoch und rund zehn bis 15 Meter über den Baumbestand ragen.