Ein gesundes Körperbild, problematisches Essverhalten und Social Media: Das sind die Inhalte eines Projekts am Nagolder Otto-Hahn-Gymnasium gegen Ess-Störungen.
Alica Wagner und Annika Brenner von der Beratungsstelle bei Essstörungen im Landkreis Calw, haben am Nagolder Otto-Hahn-Gymnasium ein neues Präventionsprojekt für Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen gestartet. Ziel des Projekts ist, frühzeitig über Essstörungen zu informieren, das Bewusstsein für ein gesundes Körperbild zu stärken und den Einfluss von Social Media kritisch zu beleuchten, erklärt die Fachstelle Sucht im Landkreis Calw in einer Mitteilung.
Jugendliche können offen über Essstörungen sprechen
Der Workshop biete einen Rahmen, in dem Jugendliche offen über das Thema sprechen können. Altersgerechte Informationen, Praxisstrategien zur Selbstfürsorge und Methoden zur kritischen Reflexion von Schönheitsidealen sollen Gespräche anregen und Stigmatisierung abbauen. So könnten Warnsignale früh erkannt und bei Bedarf rechtzeitig Unterstützung vermittelt werden, heißt es in der Mitteilung weiter.
Das Angebot steht nun landkreisweit zur Verfügung. Anfragen für Präventionsveranstaltungen können per E-Mail an fs-calw@bw-lv.de gerichtet werden.
Für Betroffene von problematischem Essverhalten und deren Angehörige sind vertrauliche Gespräche in der Beratungsstelle möglich: Beratungsstelle bei Essstörungen (Fachstelle Sucht), Bahnhofstraße 31, Calw, und Marktstraße 12, Nagold, Telefon 07051/9 36 16.