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Pressestimmen zur Champions League Der BVB ist zu angriffslustig

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Cristiano Ronaldo (re.) feiert mit Gareth Bale den Sieg der Königlichen in Dortmund. Foto: AFP

Stuttgart - Dem besten Bundesliga-Start der Vereinsgeschichte folgte der schlechteste Champions-League-Auftakt in der Club-Historie: Das 1:3 (0:1) gegen den starken Titelverteidiger Real Madrid war für Borussia Dortmund nicht nur die erste Heimniederlage im siebten Duell mit den Königlichen. Es gefährdet auch akut das Weiterkommen in der europäischen Königsklasse. Denn nach dem 1:3 bei Tottenham Hotspur hat der BVB nach zwei Spielen null Punkte auf dem Konto.

Bei der 0:2 (0:2)-Niederlage von RB Leipzig im ersten Champions-League-Auswärtsspiel bei Besiktas Istanbul waren die Sachsen derweil 45 Minuten lang überhaupt nicht in der Lage gewesen, dem türkischen Meister bei dessen erstem Heimsieg gegen eine Mannschaft aus der Fußball-Bundesliga irgendetwas entgegenzusetzen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung Der BVB geht beim 1:3 gegen Real Madrid taktisch ein großes Risiko ein und wird bestraft. Sollten die Dortmunder des Spiel in Zukunft defensiver angehen? Die Antwort fällt eindeutig aus. Die Borussen hatten durchaus tatkräftig zu diesem höchst unterhaltsamen Fußballabend beigetragen, mit viel Mut und mit (zu) viel Risiko. Dortmund trat dem Titelverteidiger so angriffslustig entgegen wie wohl selten ein Team. Aber was zuletzt gegen limitierte Bundesligamannschaften wie Hamburg, Köln oder auch Mönchengladbach mitreißend wirkte, wurde vom Starensemble aus Madrid als fehlerhaft entlarvt.

Süddeutsche Zeitung Die in der Bundesliga so formidablen Borussen unterlagen den in ihrer Liga nur mau gestarteten Madrilenen 1:3 (0:1), verloren erstmals ein Champions-League-Heimspiel gegen Real und stehen in der Gruppe nun unvorteilhaft da, weil die je zweimal siegreichen Madrilenen und die Tottenham Hotspurs bereits enteilt sind. „Wir kamen überall zu spät gegen einen Gegner, der fast keinen Fehler gemacht hat“, resümierte BVB-Coach Peter Bosz und kam zu dem Schluss: „Wir müssen besser verteidigen.“

Bild-Zeitung Der leibhaftige Schrecken der deutschen Mannschaften ist wieder da. Cristiano Ronaldo (32) schießt Real Madrid mit einem Doppelpack zum 3:1-Sieg in Dortmund. Unfassbar: Der Portugiese war in jetzt 21 Spielen gegen Bundesliga-Klubs an 30 Treffern beteiligt (25 Tore, 5 Vorlagen). Erst letztes Jahr hatte er Bayern mit fünf Buden in zwei Spielen aus dem Viertelfinale befördert.

Der Westen Torwart Roman Bürki bewahrt Borussia Dortmund vor noch größerem Schaden, was ihm durchaus ein gewisses Maß an Genugtuung verliehen haben dürfte. Gesagt hat er das nicht, aber naheliegend ist es doch. Schließlich hatte Dortmunds Nummer 1 im ersten Champions-League-Spiel beim englischen Vizemeister Tottenham Hotspur (1:3) keinen besonders guten Abend erwischt. Seine Eignung als Torwart auf hohem Niveau wurde an mancher Stelle in Frage gestellt. Seine Leistung an diesem Abend widerlegte die Kritiker.

Leipziger Volkszeitung An dieser Auswärtspremiere wird RB Leipzig noch eine Weile zu knabbern haben. Beim 0:2 (0:2) gegen Besiktas Istanbul kassiert der Vizemeister seine erste Niederlage in der Königsklasse und wird von den türkischen Fans gnadenlos ausgepfiffen. Zu allem Überdruss muss Goalgetter Timo Werner nach einer halben Stunde wegen Kreislaufproblemen vom Rasen. In der zweiten Halbzeit wird das Spiel wegen eines Stromausfalls zehn Minuten unterbrochen.

Die Welt Leipzig musste im Hexenkessel von Istanbul reichlich Lehrgeld zahlen und bangt nun um das Erreichen des Achtelfinals. RB taumelte sichtlich, kam nicht in sein gefürchtetes Umschaltspiel, sondern wurde lange Zeit in die Defensive gedrängt. Kurios: In der 60. Minute war es im Stadion plötzlich düster. Schuld daran war ein Teilausfall der Flutlichtanlage. Der russische Schiedsrichter Sergej Karasew schickte zunächst beide Teams in die Kabinen. Die etwa 40 000 Fans leuchteten mit ihren Handys und sangen. Rund zehn Minuten nach der Panne pfiff Karasew die Partie wieder an.

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