Vom Kinderschminken bis Glühweinstand: Schwenningens Nikolaus-Party brachte Schwung auf den Marktplatz und lockte nicht nur das Quartier ins Herz der Stadt.
Es war ein glasklarer Fall: Der Nikolaus war der Mann der Stunde. Kaum hatte er sich mit Mitra, Bischofsstab und, nicht zu vergessen, einem schweren Jutesack prallvoll mit kleinen Geschenken für die Besucher quer über den Schwenninger Marktplatz auf den Stuhl unter den roten Pavillon gesetzt, stand auch schon eine ellenlange Schlange vor ihm.
Über den kompletten Platz zog sich eine volle Stunde lang die Warteschlange, bis jedes Kind bedacht war und der Nikolaus wieder aufbrechen durfte. Er war zwar die Hauptfigur, aber längst nicht das einzige, das die Premiere – Schwenningens erste Nikolaus-Party auf dem Marktplatz – zum Erfolg geraten ließ.
Nicht alles rund, aber eine runde Sache
Kleine und der Erstmaligkeit der Veranstaltung geschuldete Unwägbarkeiten gab es zwar, doch am Ende strahlten sie alle: die Gewerbetreibenden rund um den Marktplatz, das Team der Gartenschule samt seiner jungen Künstler, die Besucher und auch die Verantwortlichen des Quartiersmanagement rund um die LFA-Stiftung und Pro-Kids-Gründer Joachim Spitz sowie die Quartiersmanager Marko Juric und Christine Hembach.
Buntes Treiben inmitten der Stadt
Das Ziel war erreicht: Auf dem sonst oft verwaisten Marktplatz herrschte den ganzen Nachmittag über ein buntes Treiben.
An den Ständen wurden leckeres Essen und natürlich Punsch, Glühwein sowie Cocktails verkauft – von der hausgemachten Frühlingsrolle über die obligatorischen Pommes bis hin zur Linsensuppe oder Waffeln und Gebäck sowie Zuckerwatte war auf der Speisekarte alles dabei.
Besucher, Anwohner und Akteure kamen miteinander ins Gespräch. Kinder ließen sich in den Räumen der Neckarquelle beim Kinderschminken des Teams von Karin Boy verzaubern, freuten sich über den Nikolaus und das Maus-Maskottchen der Vivida bkk oder drehten am Glücksrad der Neckarquelle und des Schwarzwälder Boten, um einen Preis zu gewinnen.
Joachim Spitz: „Ein Erfolg“
„Für mich war es ein Erfolg“, bilanzierte schließlich Joachim Spitz von der ProKids-Stiftung mit Blick auf das Quartiersmanagement. Was ihn besonders freute: Immer wieder sah er Familien und Besucher, die aus den umliegenden Straßen, dem Quartier, auf den Marktplatz strömten und dort einige Zeit verweilten. Fortsetzung also keineswegs ausgeschlossen – und das vermutlich nicht erst zu Nikolaus, sondern dem Vernehmen nach sehr wahrscheinlich auch bei anderer Gelegenheit.