Die Forschung von Robert Zeiser Forschungsarbeit hat weltweit Einfluss auf Krebsbehandlungen. Foto:  

Der Onkologe Robert Zeiser erhält im Juni den Forschungspreis des Landes Baden-Württemberg.

Der Preis ist mit 100 000 Euro dotiert und gilt als die wichtigste wissenschaftliche Auszeichnung des Landes. Zeiser wird für seine weltweit wegweisenden Forschungsarbeiten zur Immuntherapie und Stammzellentransplantation bei schwer erkrankten Krebspatientinnen und -patienten ausgezeichnet.

 

Er sehe darin eine „sehr wertvolle Anerkennung“ seiner Arbeit, sagte der Mediziner, der sich mit seinem Team mit den Immunreaktionen von Patienten befasst, die eine Stammzellentherapie durchlaufen haben.

Neue Behandlungsmethoden entwickelt

Sein Fokus liegt dabei vor allem auf Abstoßungsreaktionen von Spenderzellen durch das Immunsystem der Empfängerinnen und Empfänger. In diesem Bereich hat der Freiburger Spezialist neue Behandlungsmethoden entwickelt, mit denen Überlebensraten gesteigert und Nebenwirkungen reduziert werden können. Zeisers Arbeit ermögliche „enorme Fortschritte in der Krebstherapie“, betonte Uni-Rektorin Kerstin Krieglstein.

Klinikchef Frederik Wenz sprach von „einem Paradebeispiel“ für die Verbindung von Grundlagenforschung, klinischer Forschung und Anwendung.