In der Vorweihnachtszeit bilden sich vor der Postfiliale in Schömberg immer wieder lange Schlangen. Viele Schömberger geben ihre Pakete jedoch in Nachbargemeinden ab. Foto: Krokauer

Gerade in der Vorweihnachtszeit haben sich vor der Postfiliale in Schömberg immer lange Schlangen gebildet. Mit der Wiedereröffnung am 6. Dezember nach einer mehr als zwei Monate dauernden Schließung sind die Öffnungszeiten drastisch reduziert. Die Kritik daran reißt nicht ab.

Schömberg - Angesichts der Zustände in der Glücksgemeinde haben in der jüngsten Sitzung des Schömberger Gemeinderates Ulrike Mayrhofer (CDU) und Tino Bayer (UWV) erneut heftige Kritik an der Post geübt. Mayrhofer zeigte sich mit der seit dem 6. Dezember von dem Gelben Riesen umgesetzten Zwischenlösung äußerst unzufrieden. Die Filiale ist von Montag bis Freitag lediglich von 14.30 bis 17.30 Uhr und an Samstagen nur zwischen 10 und 13 Uhr offen. Das Unternehmen betreibt derzeit seine Filiale in Eigenregie. Das sei zu wenig, kritisierte Mayrhofer. Viele Schömberger würden deshalb ihre Pakete in Nachbarkommunen abgeben: "Es muss dringend nachgebessert werden." Und obwohl schon so mancher sein Paket woanders, etwa in Büchenbronn, abgibt, berichtete Mayrhofer in der Ratssitzung von einer "enormen Frequenz" in der Filiale in der Lindenstraße. Sie sagte, dass die Schlange der Wartenden schon bis zur ehemaligen Metzgerei Rentschler gereicht habe. "Viele Bürger sind unzufrieden", ergänzte Ratskollege Bayer.

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