Tamara Korpatsch zeigte eine gute Leistung – schied aber dennoch aus. Foto: dpa/Thomas Kienzle

Beim Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart hat die deutsche Außenseiterin Tamara Korpatsch eine Überraschung verpasst. Gegen Karolina Pliskova musste sie sich in drei Sätze geschlagen geben.

Stuttgart - Trotz einer beachtlichen Leistung hat Tennisspielerin Tamara Korpatsch eine Überraschung beim WTA-Turnier in Stuttgart verpasst. Die Weltranglisten-137. musste sich am Mittwoch in der ersten Runde der früheren US-Open-Finalistin Karolina Pliskova 5:7, 6:3, 3:6 geschlagen geben. Die Tschechin ist die Nummer neun der Welt und hatte das Sandplatz-Turnier 2018 gewonnen.

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Korpatsch spielte in ihrem ersten Match gegen eine Top-Ten-Spielerin unbeeindruckt. Zu Beginn lag die Hamburgerin gegen eine allerdings nicht in Bestform auftretende Pliskova mit 5:2 vorn, nutzte die Führung aber nicht zum Satzgewinn. Im zweiten Durchgang holte die 25-jährige Norddeutsche einen Break-Rückstand auf, nahm der Favoritin zweimal den Aufschlag ab und ärgerte die ehemalige Weltranglisten-Erste mit dem Satzausgleich. Nach 2:18 Stunden entschied Pliskova jedoch die Partie für sich.

Acht Deutschen im Hauptfeld

Korpatsch war eigentlich in der Qualifikation ausgeschieden, aber als Lucky Loserin noch ins Hauptfeld vorgerückt. Acht Deutsche hatten den Sprung ins Hauptfeld der topbesetzten Sandplatz-Veranstaltung geschafft. Vor Korpatsch waren bereits Andrea Petkovic, Mona Barthel und die beiden Talente Julia Middendorf und Nastasja Schunk.

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