Birkenpollen sind aktuell verstärkt in der Luft und belasten Allergiker, die auf Frühblüher reagieren. Foto: © drubig-photo – stock.adobe.com

Brennende Augen und Atemnot: Was hilft bei Heuschnupfen? DAK-Gesundheit schaltet am 28. April eine kostenlose Hotline.

Laufende Nase, juckende Augen oder Atemprobleme: Heuschnupfen hat aktuell Hochsaison. Unbehandelt kann sich diese Pollenallergie jedoch zu allergischem Asthma entwickeln.

 

Welche Ursachen haben Heuschnupfen und allergisches Asthma? Welche Kreuzallergien gibt es? Welche Tipps und Therapien erleichtern den Alltag? Um diese und andere Fragen zu beantworten, bietet die DAK-Gesundheit in Villingen-Schwenningen am Dienstag, 28. April, von 8 bis 20 Uhr eine Telefon-Hotline an. Unter der Rufnummer 0800/1 11 18 41 klärt ein Expertenteam Betroffene und Interessierte aller Kassen kostenfrei zu Risiken auf, berät und unterstützt.

Mehr als 15 Prozent der Erwachsenen in Deutschland leiden laut Robert Koch-Institut an Heuschnupfen. Schätzungen zufolge tritt bei etwa 30 bis 40 Prozent der Betroffenen im Laufe der Zeit ein allergisches Asthma auf.

Dass sich Pollenallergien zur Volkskrankheit entwickeln, bildet sich auch in aktuellen Zahlen der DAK-Gesundheit ab, so die Mitteilung. Mehr als 322 000 DAK-Versicherte wurden im Jahr 2024 wegen Heuschnupfen behandelt. Rund 23 000 Versicherte ließen sich desensibilisieren.

„Oft nehmen Betroffene ihre Symptome auf die leichte Schulter. Viele wissen nicht, dass sie damit eine chronische Erkrankung der Lunge riskieren“, sagt Claudia Leffke von der DAK-Gesundheit in Villingen-Schwenningen.

So weit müsse es aber häufig nicht kommen: „Mit den richtigen Methoden, Medikamenten oder einer Hyposensibilisierung ist es möglich, die Beschwerden zu verringern und einer Entwicklung von allergischem Asthma vorzubeugen.“

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Wie funktioniert eine Hyposensibilisierung? Mit welchen Maßnahmen lassen sich im Alltag die Beschwerden lindern? Das sind weitere Fragen, die man klären kann.