Ein psychisch erkrankter Mann soll am Montag aus einer Psychiatrie in Freudenstadt geflohen sein – die Polizei rückt mit einem Hubschrauber aus. Wohin ist der Mann verschwunden?
Eine große Suche nach einem Vermissten ließ am Montagnachmittag zunächst ein Polizeiauto mit Blaulicht und Martinshorn ausrücken – eine Stunde später kreiste dann ein Polizeihubschrauber aus Stuttgart über Freudenstadt und anschließend auch über Loßburg. Die Polizei meldet: ein psychisch erkrankter Mann aus einer Psychiatrie werde vermisst.
Wie Polizeisprecher Benjamin Koch auf Nachfrage unserer Redaktion mitteilt, wurde gegen 15.30 Uhr eine Person aus der Psychiatrie in Freudenstadt als vermisst gemeldet – es handle sich um einen rund 30-jährigen Mann, berichtet Koch.
Zunächst soll die Polizei lediglich mit einem Fahrzeug ausgerückt sein und habe den Bereich der Karl-von-Hahn-Straße abgesucht, heißt es. Eine Stunde später sei klar gewesen: Die Person ist noch nicht aufgetaucht. Die Polizei rückte anschließend mit Hubschrauber aus.
Erste Fluchtrichtung: ein nahe gelegenes Waldgebiet
Laut dem Pressesprecher sei die erste Fluchtrichtung ein nahe gelegenes Waldgebiet gewesen sein. Das sei auch der Grund für den Hubschraubereinsatz gewesen – um so effektiver den psychisch erkrankten Mann zu finden.
Etwa 45 Minuten lang flog die Polizei über Freudenstadt und suchte den Vermissten – aber keine weitere Spur. Koch kann aber beruhigen, der Mann sei kein Straftäter und stelle keine Gefährdung für Bewohner dar. Dennoch sagt er: „Wir wären trotzdem froh, wir hätten ihn.“
Wer Hinweise zu einem etwa 30-jährigen, verhaltensauffälligen Mann, Höhe Karl-von-Hahn-Straße und Waldgebiet geben kann, wird gebeten, sich beim Polizeipräsidium Pforzheim unter Telefon 07231/1 86 11 11 zu melden.