Wie üblich war das Polizeipräsidium Freiburg an Fasnacht mit verstärkten Kräften im Einsatz. In Freiburg und Region blieb es dabei bei wenigen Zwischenfällen.
Wie immer in der narrischen Zeit hatte die Polizei in Freiburg und Region rund um die Fasnacht viel zu tun. Am Aschermittwoch zog das Polizeipräsidium Freiburg nun Bilanz. Die gute Nachricht vorneweg: Gravierende Ereignisse wurden nach derzeitigem Kenntnisstand nicht bekannt.
Zu tun gab es jedoch genug: Der Großteil der Vorfälle waren dabei „alkoholbedingte Streitigkeiten und körperliche Auseinandersetzungen“, heißt es von der Polizei.
Das Präsidium war dabei verstärkt im Einsatz, um Präsenz zu zeigen und kontrollierte verstärkt, „um die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher zu gewährleisten“.
Schwerpunkte auf Kontrollen des Messerverbots
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf verstärkten Kontrollen zur Durchsetzung des Messerverbots bei öffentlichen Veranstaltungen sowie im öffentlichen Personennahverkehr. In Freiburg galt während der Fasnacht ein gesetzliches Messerverbot, zudem wurden mobile Zufahrtssperren im Rahmen des Sicherheitskonzepts eingesetzt.
Sechs Messer und eine Schreckschusspistole sichergestellt
Insgesamt wurden laut Polizei im Rahmen der Fasnacht im gesamten Präsidiumsgebiet mehr als 220 Personen kontrolliert. In sechs Fällen stellten die Einsatzkräfte Messer sicher und leiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. In einem Fall wurde eine geladene Schreckschusspistole beschlagnahmt.
Stadt Freiburg
In Freiburg herrschte laut Polizei eine ausgelassene und friedliche Stimmung. Vor allem am Samstag und Sonntag war die Straßenfasnacht witterungsbedingt schlechter besucht als in den Jahren zuvor. Der Rosenmontag als Höhepunkt der Freiburg Fasnacht „war trotz regnerischen Wetters stark besucht“, so die Polizei, die für die Stadt ein positives Fazit zieht: „Gravierende Ereignisse sind bislang nicht bekannt geworden.“
Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
Auch das Revier Breisach eine zieht eine positive Bilanz mit „weitgehend friedlichen Verlauf“. Die größeren Veranstaltungen im Landkreis verliefen demnach störungsfrei und ohne größere Zwischenfälle.
Dem Polizeirevier Titisee-Neustadt sind bis auf einen Vorfall, bei dem eine Person durch den Einsatz von Pfefferspray verletzt wurde, keine weiteren „erwähnenswerten Ereignisse bekannt“.
Ähnlich sieht es im Polizeirevier Müllheim aus: „ Vereinzelt registrierte die Polizei körperliche Auseinandersetzungen und Streitigkeiten, meist im Zusammenhang mit Alkoholkonsum“, so die Polizei. Größere Zwischenfälle gab es keine.
Landkreis Emmendingen
Beim Rosenmontagsumzug in Denzlingen kam es zu einem Zwischenfall mit einem explodierenden Knallkörper. Mehrere Menschen wurden dadurch verletzt, die Ermittlungen dauern an. Weitere gravierende Vorfälle im Landkreis Emmendingen sind der Polizei nicht bekannt – vereinzelt kam es laut Polizei zu Streitigkeiten und einfachen Körperverletzungsdelikten, deren Anzahl insgesamt gering blieb. „Die Polizeireviere Emmendingen und Waldkirch blicken ebenfalls auf eine sehr friedliche und weitgehend störungsfreie Fasnacht 2026 zurück“, so die Polizei.
Landkreis Lörrach
Im Landkreis Lörrach verhielt sich die Zahl der Ordnungsstörungen im üblichen Rahmen. Bis auf einen Vorfall in Rümmingen, bei dem ein Mann durch einen Schlag mit einer Glasflasche am Kopf verletzt wurde, sind nach derzeitigem Kenntnisstand keine gravierenden Ereignisse bekannt geworden, heißt es von der Polizei.
Landkreis Waldshut
Im Landkreis Waldshut kam es laut Polizei bei Veranstaltungen zu mehreren Körperverletzungsdelikten. Zudem mussten vereinzelt Platzverweise ausgesprochen und mehrere Personen kurzzeitig in Gewahrsam genommen werden. Gravierende Vorfälle seien jedoch bislang nicht bekannt geworden, heißt es von der Polizei.