Am Donnerstag lief im Oberen Nagoldtal eine aufwendige Vermisstensuche mit Polizeihubschrauber. Angehörige fanden den Mann noch am Donnerstag – unversehrt.
Ein kreisender Polizeihubschrauber schreckte die Bewohner von Nagold und Rohrdorf am Mittag und Nachmittag des Donnerstag auf. Dieser Hubschrauber, der entweder vom Flughafen Stuttgart oder vom Baden Airpark Söllingen gestartet war, kreiste auf der Suche nach einem Vermissten am späten Nachmittag unter anderem recht tief nahe Rohrdorf, über dem Schlossberg sowie über Teilen Nagolds.
Auch Teile des Killbergwalds und die Wohngebiete Bächlen und Lemberg wurden intensiv überflogen. Nach rund einer Stunde hatte der Helikopter den Nagolder Flugraum wieder verlassen.
Auch Mantrailer waren bei der Suche im Einsatz
Bei der Vermisstensuche waren nach Angaben der Pressestelle des Polizeipräsidiums Pforzheim auch die Kriminalpolizei, die Rettungshundestaffel und Spürhunde, so genannte Mantrailer, im Einsatz.
Gesucht wurde dabei ein 77-jähriger Mann, der sich am Mittwoch, 2. Juli, zu Fuß von seiner Wohnadresse entfernt hatte. Zunächst wurde er nicht vermisst, da er nach Worten von Benjamin Koch von der Polizei-Pressestelle in Pforzheim, öfter auf längere Spaziergänge ging.
Zustand des Mannes war „weitgehend unversehrt“
Erst als er am Donnerstagmorgen immer noch nicht zu Hause war, machten sich Angehörige Sorgen und meldeten den Mann als vermisst.
Die Suchmaßnahmen der Polizei und Hundestaffel blieben zunächst erfolglos. Gegen 21 Uhr schließlich trafen Angehörige den Mann unweit seiner Wohnung an.
Ernsthaft verletzt war der Mann nicht. Die Polizei beschrieb den Zustand des Mannes am Freitag als „weitgehend unversehrt“.