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Politiker kritisieren Pläne des SWR

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Im Regionalbüro des SWR in der Offenburger Innenstadt werden noch Beiträge produziert. Foto: Mertz Foto: Schwarzwälder-Bote

Ortenau (ksk). Gegen die Kürzungspläne für die regionale Berichterstattung des Südwestrundfunks (SWR) haben sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Weiß und Offenburgs Oberbürgermeisterin Edith Schreiner (beide CDU) ausgesprochen. "Mit großem Bedauern" habe Schreiner von der Absicht erfahren, die Programme der Regionalbüros Offenburg, Lörrach, Villingen-Schwenningen und des Studios Freiburg ersatzlos zu streichen. Das schreibt die OB in einem Brief, der unserer Zeitung vorliegt.

Der rundfunkpolitische Kahlschlag im Südwesten müsse auf den Widerstand aller politischen und gesellschaftlichen Kräfte sowie der Hörerschaft treffen, so Weiß in einer Pressemitteilung. Wenn SWR-Intendant Peter Boudgoust sparen müsse, solle er dies in den ohnehin gut besetzten Zentralredaktionen oder bei teuren Fernsehproduktionen machen, aber nicht bei der regionalen Hörfunkberichterstattung aus den Studios von Freiburg, Offenburg, Lörrach oder Villingen-Schwenningen.

Ortenau hätte das Nachsehen

Mit der vom SWR geplanten Streichung von regionalen Sendeplätzen säge sich der öffentlich-rechtliche Sender "den eigenen Ast ab", befürchtet der Bundestagsabgeordnete. Das Programm SWR 4 sei deswegen so erfolgreich und verzeichne hohe Einschaltquoten, weil viele Hörer die regionalen Nachrichtensendungen wertschätzten. "Wenn künftig die Regionalnachrichten zentral von Stuttgart gesteuert werden, wird Südbaden der Verlierer sein", befürchtet Weiß. Vielleicht würden künftig ab und zu noch Nachrichten aus der Großstadt Freiburg beim SWR Berücksichtigung finden, aber Landkreise wie die Ortenau oder Emmendingen hätten eindeutig das Nachsehen.

Schreiner betonte die Bedeutung des Regionalprogramms für die Stadt Offenburg. so berichte der Sender ausgiebig über "das Top-Thema der Offenburger Kommunalpolitik": dem Ausbau der Rheintalbahn.

Weiß zählt darauf, dass der Landessenderrat bei seiner Sitzung am 1. März die Pläne des Intendanten stoppen werde. Er fordert alle Gruppen und die Hörer auf, gegenüber der SWR-Leitung in Anrufen, Mails und Briefen klar Position zu beziehen.

Laut Medienberichten plant der SWR, bis zum Jahr 2020 rund 166 Millionen Euro einzusparen. Deshalb wird das regionale Programm des Senders geprüft. Bereits ab dem Jahr 2013 könnten demnach Sendungen gestrichen werden. Der Sender betreibt seit 1985 ein Büro in der Hauptstraße in Offenburg, das Michael Seidl leitet und vier freie Mitarbeiter beschäftigt.

 
 

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