Philipp Amthor ist bei McDonald’s mittendrin. Foto: Weisser

Belegte Parkplätze, Polizei und ein Appell des McDonald’s-Betreibers: Wir haben uns das Drumherum beim Besuch von Philipp Amthor angesehen.

So sollte die Bude immer gefüllt sein, wird sich Marc Karrer, der Betreiber in Zimmern, gedacht haben. Beim Talk-Termin mit dem CDU-Staatssekretär Philipp Amthor aus dem Ministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung, der auf Einladung von CDU-Landtagskandidat Stefan Teufel am Montag nach Zimmern kam, gab es in den Räumlichkeiten kaum mehr ein Durchkommen. Die Sitzplätze waren schon eine halbe Stunde vor Beginn belegt. Viele Mitglieder der Jungen Union in türkisfarbigen Shirts saßen da. Doch auch „gestandene Parteimitglieder“ und Interessenten wollten den jungen CDU-Politiker sehen und hören.

 

Dieser hat in seiner jungen politischen Karriere – Amthor zog 2017 in den Bundestag ein – auch schon für negative Schlagzeilen gesorgt, als der „Spiegel“ seine Lobbytätigkeit für ein US-amerikanisches IT-Unternehmen aufdeckte. Doch das war an diesem Abend freilich nicht Thema. Nach und nach füllten sich die Stehplätze in den Zwischengängen.

Polizei und Security

Die Besucher wurden von den McDonald’s Mitarbeitern reichlich mit Essen und Trinken versorgt. Eine Polizeistreife war vor Ort. Ebenso waren etliche Security-Leute anwesend. Die beiden Politiker standen mitten im Raum, umringt von Besuchern.

Ansturm überrascht

Nach der Begrüßung durch angesichts des großen Ansturms überraschten Stefan Teufel („Ich bin geflashed“) berichtete Franchise-Unternehmer Karrer von den Umbaumaßnahmen in der Zimmerner Filiale. Karrer („Digitalisierung ist kein Luxusgut“) forderte von Amthor Fortschritte bei der Digitalisierung („Das erwarten die Gäste“) sowie schnellere Genehmigungsprozesse. Wichtig sei der Bürokratieabbau. Eine „dunkle Wolke“ stelle die Verpackungssteuer dar. McDonalds wolle – so der Unternehmer – mit der Errichtung von 500 neuen Restaurants insgesamt drei Milliarden Euro in Deutschland investieren.

Im Anschluss versuchten sich die Politiker in der Küche beim Burgerbraten.