Bei der Hauptversammlung am Samstag im Bürgerhaus blickten die Narren auf ein gutes Vereinsjahr zurück. So wird etwa die Zahl der Aktiven immer größer.
Die Eulenzunft blickt mit Vorfreude auf ihr 60-jähriges Bestehen im Jahr 2027. Die Planung für den runden Geburtstag läuft bereits, wie Oberzunftmeisterin Christiane Kupfer berichtete. Eigentlich hatte die Zunft ihr 55-Jähriges vor fünf Jahren feiern wollen. Aufgrund der Pandemie musste die Feier jedoch ausfallen. Umso größer ist nun die Vorfreude auf das kommende Ereignis: Die Feierlichkeiten sollen am 29. Januar 2027 beginnen, Höhepunkt wird der große Umzug am 31. Januar sein.
Bei der Versammlung zog Kupfer eine positive Bilanz des vergangenen Vereinsjahres. Besonders erfreulich sei die Aufnahme der Eulenzunft in das immaterielle Kulturerbe, was eine bedeutende Anerkennung für die Arbeit des Vereins darstelle. Hintergrund: Die Eulenzunft wurde 2025 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Unesco aufgenommen. Geehrt wurde das große Engagement für die traditionelle Fastnacht, die Pflege von Bräuchen und die aktive Kinder- und Jugendarbeit, bei der Traditionen weitergegeben werden.
Auch die Mitgliederentwicklung unterstreicht die stabile Lage der Zunft. 2025 wurden 13 neue Hästräger aufgenommen, für 2027 liegen bereits weitere Anträge vor. Insgesamt zählt die Eulenzunft derzeit rund 200 Mitglieder, darunter 105 aktive Narren davon 40 Kinder. „Ich blicke zuversichtlich in die Zukunft“, betonte Kupfer abschließend.
Schriftführer Peter Bühler berichtete über das vergangene Zunftjahr. Ein besonderer Erfolg sei erneut der Katharinenmarkt gewesen, der die wichtigste Einnahmequelle des Vereins sei. Auch die vergangene Fasnacht sei sehr gut verlaufen, so Bühler. Höhepunkte waren unter anderem Neuaufnahmen in die Zunft, der große Umzug in Seelbach, der Schulbesuch sowie die traditionelle Rathausstürmung. Darüber hinaus sind die Eulen auch bei zahlreichen Auswärtsveranstaltungen vertreten gewesen, etwa in Unterharmersbach, Grafenhausen, Schwenningen und Oppenau.
„Auf einen derart starken Mitgliederzuwachs und den Zusammenhalt dürfen wir stolz sein“, resümierte Bühler. Mit Blick auf die Zukunft betonte er, dass auch 2026 sicherlich Herausforderungen auf die Zunft warten – diese wolle man jedoch gemeinsam meistern.
Ehrungen
55 Jahre (passiv):
Klaus Todemann 33 Jahre (passiv):
Andrea Jörger 33 Jahre (aktiv):
Patricia Roth, Elke Rosendahl, Manfred Rosendahl und Alina Engel Elf Jahre (aktiv):
Tamira Schmidt